Der Sport-Tag
12. Oktober 2026
22:44 Uhr

Kult-Kommentator rät Bayern zum Torwartwechsel

Reporter Frank Buschmann meldet nach Manuel Neuers Fehlgriff Zweifel an der Torwart-Legende an. Neuer sei zwar noch immer ein toller Keeper, aber die Patzer häuften sich. Mit Jonas Urbig stehe längst ein Nachfolger bereit.

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2:49

Kult-Kommentator rät Bayern zum Torwartwechsel

22:16 Uhr

Händler legt irrwitzigen Rekordpreis für Jordan-Trikot hin

Das nächste von Basketball-Legende Michael Jordan getragene Trikot hat einen Verkaufsrekord aufgestellt. Ein privater Händler legte 14 Millionen Dollar für ein signiertes, rotes Auswärtsjersey der Chicago Bulls aus den NBA-Finals 1998 hin, wie das Auktionshaus Hunt Auctions mitteilte. Erst kürzlich war der Topwert im Basketball auf 12,26 Millionen Dollar gestiegen, ebenfalls für ein Trikot von Jordan.

Bei dem roten Jersey handelt es sich um das aus Spiel zwei der Serie gegen die Utah Jazz, es ist damit Teil von Jordans "Last Dance". Die Ikone trug das Trikot am 5. Juni 1998, die Bulls glichen an diesem Abend zum 1:1 aus und gewannen später die Meisterschaft (4:2), es war Jordans sechste und letzte. Jordans finale Saison 1997/98 in Chicago war von Netflix dokumentiert worden, die vielbeachtete Hommage ("The Last Dance") feierte große Erfolge. Schon 1991, 1992, 1993, 1996 und 1997 hatten die Bulls um ihre Stars Jordan und Scottie Pippen unter Trainer Phil Jackson in der nordamerikanischen Profiliga triumphiert.

Drei Jahre nach dem Triumph kehrte Jordan nochmals zurück und absolvierte zwei Spielzeiten bei den Washington Wizards. An das teuerste Sport-Sammlerstück kommen Jordans Trikots aber nicht heran. 2024 war ein Jersey der Baseball-Legende Babe Ruth für 24,1 Millionen Dollar verkauft worden.

21:28 Uhr

Neuer-Förderer sieht FC Bayern und Trainer Kompany "in der Pflicht"

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Mirko Slomka hat sich in die Debatte um Bayern Münchens Kapitän Manuel Neuer eingeschaltet. "Wir sehen jetzt zwei Fehler in Augsburg, und plötzlich wird eine Frage diskutiert, die man sich bei einem Spieler wie Manuel Neuer eigentlich kaum vorstellen konnte: Hat er möglicherweise den richtigen Zeitpunkt für seinen Abschied verpasst?", so Neuers einstiger Förderer beim FC Schalke 04 in seiner Instagram-Kolumne "Der zweite Blick". Slomka hatte dem jungen Neuer bei Schalke zum Bundesliga-Debüt verholfen und später zur Nummer eins vor Frank Rost gemacht. 

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Dass Neuers Karriere nach den Patzern gegen Augsburg plötzlich infrage gestellt wird, könne Slomka zwar nicht nachvollziehen. "Aber genauso klar ist: Die Verdienste einer außergewöhnlichen Karriere dürfen nicht dazu führen, dass wir die aktuelle Leistung nicht mehr kritisch beurteilen. Genau darin liegt für mich die besondere Herausforderung." Vielen Top-Profis falle es schwer, "loszulassen", weiß der 59-Jährige aus seinen Jahren als Bundesliga-Trainer. Bei Manuel Neuer sehe er noch immer "diesen unbedingten Siegeswillen".

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Kritik an Neuer: Hamann wettert gegen "Heuchler"

Laut Slomka sind nun aber "die Trainer und die sportlichen Verantwortlichen in der Pflicht", um den bestmöglichen Umgang mit dem Kapitän des FC Bayern zu finden: "Sie müssen unabhängig von Namen, persönlichen Erfolgen und Verdiensten eine ehrliche Bewertung vornehmen: Was kann Manuel Neuer heute noch leisten? Was braucht die Mannschaft? Und welche Entscheidung ist am Ende die richtige? Diese Fragen muss man offen beantworten. Auch wenn die Antworten für einen so verdienten Spieler möglicherweise nicht einfach sind."

20:48 Uhr

Bier-Schotten nicht mehr dicht in schottischen Stadien

Die schottischen Fußballfans dürfen im Rückspiel der Playoffs zur Frauen-WM erstmals seit 45 Jahren an ihrem Platz Alkohol konsumieren. Der schottische Verband bezeichnete die Initiative beim Heimspiel gegen Tschechien in Paisley als "einen weiteren bedeutenden Schritt nach vorn". Ziel sei es, "zu untersuchen, wie ein kontrollierter Umgang mit dem Alkoholverkauf zu einem positiven und sicheren Spieltagserlebnis beitragen kann".

Es ist das erste Mal seit 1981, dass Fußballfans in Schottland bei einem Profispiel mit Blick auf das Spielfeld Alkohol trinken dürfen. Bis zu den jüngsten Versuchen galt in den Arenen ein langjähriges Alkoholverbot, nur in den Hospitality-Bereichen durfte getrunken werden. Einige Vereine testeten zuletzt Fanzonen mit Alkoholverkauf außerhalb der Stadien, in Aberdeen wird beispielsweise vor Spielbeginn und ausschließlich bei Partien mit "geringem Risiko" in der Stadionvorhalle Alkohol ausgeschenkt.

20:11 Uhr

Box-Ikone "Bazooka" Gomez ist tot

Box-Ikone Wilfredo Gomez ist tot. Der Puerto-Ricaner starb am Samstag im Alter von 69 Jahren. Die letzten zwei Wochen hatte Gomez mit Atemproblemen im Krankenhaus gelegen. "Wilfredo Gomez, einer der größten Kämpfer aller Zeiten, ruht nun in Frieden. Möge die Erinnerung an ihn unendlich sein", kondolierte Mauricio Sulaiman, Präsident des Weltverbandes WBC.

Gomez war in den 1970er und 1980er Jahren einer der besten Boxer der Welt und wegen seiner für sein Gewicht enormen Schlagkraft berüchtigt, die ihm den Kampfnamen "Bazooka" verlieh. Von 1977 bis 1981 und erneut 1982 hielt er den WBC-Titel im Superbantamgewicht (bis 55,3 Kilogramm), 1984 gewann er auch die WM-Krone im Federgewicht (bis 57,2 Kilogramm). Legendär war Gomez' Kampf gegen den Mexikaner Salvador Sanchez, den er 1981 in Las Vegas durch Technischen K.o. in Runde acht verlor.

Im Jahr 1989 beendete Gomez seine Profikarriere mit einer Bilanz von 44 Siegen (42 durch K.o.), drei Niederlagen und einem Remis. Der Boxhistoriker Bernd Sugar führt ihn in seinem Buch "Boxing's Greatest Fighters" auf Rang 89 der 100 besten Faustkämpfer der Geschichte.

19:09 Uhr

Lange Sperre für Trainer von Union Berlin

Union Berlins zurückgetretener Nachwuchscoach Jens Härtel darf in den kommenden acht Wochen keiner Tätigkeit als Trainer nachgehen. Dieses Urteil sprach der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes wegen dreier Fälle eines diskriminierenden unsportlichen Verhaltens. Insgesamt wurde der 57-Jährige sogar mit einer Sperre von zwölf Wochen belegt, vier Wochen davon wurden allerdings für den Zeitraum von einem Jahr zu Bewährung ausgesetzt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Außerdem muss Härtel bis April 2027 an einem Konflikt- und Deeskalationstraining der zentralen Anlaufstelle für Gewalt-, Diskriminierungs- und Extremismusfälle oder einer vergleichbaren Institution teilnehmen. Der gebürtige Sachse hatte sich als U19-Trainer der Eisernen zuletzt im Trainings- und Spielbetrieb mehrmals diskriminierend geäußert, wofür er sich mittlerweile öffentlich bei der Mannschaft und dem Trainer- und Betreuerteam entschuldigt hat.

Bereits am Sonntag hatte der frühere Chefcoach von Hansa Rostock die Konsequenzen gezogen und war von seinem Amt zurückgetreten. Härtel wolle "den Trainerberuf bis auf weiteres nicht weiter ausüben", schrieb Union Berlin in einer Pressemitteilung. Er habe "Fehler" gemacht und sei "seiner Vorbildfunktion im Nachwuchsbereich nicht gerecht geworden", ergänzte Härtel selbst. Es sei allerdings "nie" seine Absicht gewesen, jemanden verbal zu verletzen oder zu diskriminieren".

18:31 Uhr

Rekord: Tor-Flut ergreift die Bundesliga

Sieben Treffer in Mainz, sechs in Leipzig, fünf in Sinsheim: Die Fußball-Bundesliga präsentiert sich weiter in Torlaune und hat am vergangenen Woche einen Rekord nach fünf Spieltagen aufgestellt. 172 Treffer fielen in den 45 Partien dieser Saison - und damit zwei mehr im Vergleich zur bisherigen Bestmarke aus der Spielzeit 1984/85.

Am vergangenen Wochenende gab es in den neun Partien 35 Treffer, was nahezu dem bisherigen Saisonschnitt von 3,8 pro Spiel entspricht. Mit jeweils 25 fielen die meisten Tore bei den Spielen mit Beteiligung des Tabellenletzten Borussia Mönchengladbach und von Eintracht Frankfurt, das am Wochenende eine 0:6-Klatsche bei RB Leipzig kassierte.

17:52 Uhr

Didi Hamann wettert gegen "heuchlerische" Neuer-Kritiker

Manuel Neuer steht nach seinen jüngsten Patzern in der Kritik. Sky-Experte Didi Hamann watscht dieses Mal aber nicht den Spieler, sondern die Kritiker ab.

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Kritik an Neuer: Hamann wettert gegen "Heuchler"

17:19 Uhr

Gnadenlose Aktion: 49ers-Star drückt Gegner den "ultimativen Diss"

Mike Evans steigt in die Riege der großen Trash Talker der NFL auf: Der Passempfänger der San Francisco 49ers demütigt seinen Gegenspieler Trevon Diggs vor laufenden Kameras. Am Ende gewinnt sein Team auch noch das direkte Duell.

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49ers-Star drückt Gegner den "ultimativen Diss"

16:35 Uhr

Ex-Bayern-Profi fliegt in der Türkei raus

Nach fünf Niederlagen in Folge und dem Absturz auf einen Abstiegsplatz hat Samsunspor die Zusammenarbeit mit Trainer Thorsten Fink beendet. Ausgerechnet nach der 0:3-Niederlage gegen Trabzonspor und Cheftrainer Thomas Reis zog der türkische Erstligist die Reißleine. Erst vor knapp acht Monaten hatte Fink den Trainerposten von Reis übernommen. Nach Markus Gisdol und Reis war der ehemalige Bayern-Profi der dritte deutsche Trainer in Folge bei Samsunspor. 

Der 58-Jährige war seit Februar im Amt und stand in insgesamt 25 Pflichtspielen an der Seitenlinie. Er erreichte dabei einen Punkteschnitt von 1,48 Zählern pro Partie. Sein größter Erfolg mit der Mannschaft war der Einzug ins Achtelfinale der Conference League. Der Verein bedankte sich bei Fink für die Zusammenarbeit und verabschiedete sich mit "Respekt und guten Wünschen".

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15:49 Uhr

Max Eberl leidet mit seinem Ex-Klub

Borussia Mönchengladbachs völlig verkorkster Saisonstart in der Fußball-Bundesliga umtreibt auch Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl. "Ich war 23 Jahre bei dem Verein, natürlich schaue ich dahin und sehe gerade die Entwicklung. Ich habe gestern auch das Spiel ganz angeschaut, hat nicht geholfen, war kein Glücksbringer, sie haben trotzdem verloren", sagte der 53-Jährige am Montag am Rande der Münchner Champions-League-Auswärtsreise in Richtung Norwegen.

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Gladbach hatte am Sonntag beim Pflichtspieldebüt von Trainer Alexander Blessin das Derby gegen den 1. FC Köln mit 1:2 verloren. Fünf Niederlagen aus den ersten fünf Ligaspielen bedeuten den letzten Tabellenplatz und frühe Abstiegssorgen am Niederrhein.

14:49 Uhr

Krawalle beim Rhein-Derby: Auch Kind unter Verletzten

Bei den Ausschreitungen auf der Tribüne beim Rheinderby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach sind sechs Menschen verletzt worden. Dabei handelt es sich um zwei Stadionbesucher, eine Ordnerin und drei Polizisten, wie die Polizei mitteilte. Zur Schwere der Verletzungen machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Zu den Verletzten gehört auch ein Kind.

Nach dem 2:1-Siegtreffer für den FC durch Saïd El Mala in der 67. Minute waren Anhänger am Gästeblock im Oberrang des Kölner Fußball-Stadions aneinandergeraten. Gladbach-Fans traten Plexiglasschutzscheiben zwischen den Blöcken aus der Verankerung. Zudem wurden Böller und Leuchtraketen gezündet. Aus dem Gladbacher Block flog auch Pyrotechnik auf die Tribüne mit Kölner Fans. Es dauerte mehrere Minuten, ehe die Polizei einschritt.

14:22 Uhr

Jetzt auch hochoffiziell: Zverev wird Nummer eins der Weltrangliste

Was schon praktisch klar war, ist nun auch offiziell: Alexander Zverev wird als Weltranglistenerster die Tennis-Saison beenden: Der Sieger der French Open und US Open profitiert von einer Niederlage des Spaniers Carlos Alcaraz und kann sich nun auch offiziell über das Erreichen des nächsten Meilensteins in seiner Karriere freuen. 

Alcaraz unterlag am Montag beim Masters in Shanghai dem stark aufspielenden Belgier Zizou Bergs 5:7, 6:7 (4:7). Damit kann auch der spanische Topstar Zverev laut Berechnungen der Spielerorganisation ATP nicht mehr abfangen. Zuvor war bereits der US-Amerikaner Ben Shelton ausgeschieden, der wie Alcaraz noch theoretische Chancen gehabt hätte.

Praktisch konnte Zverev spätestens nach dem vorzeitigen Saisonende für Jannik Sinner, der aktuellen Nummer eins der Welt aus Italien, bereits mit seinem Sprung an die Spitze rechnen. Er wird der 30. Spieler, dem dies seit Einführung des Rankings 1973 gelingt. Zudem ist der Hamburger erst der zweite deutsche Profi nach Boris Becker, der den Tennisthron besteigt.  Der früheste Zeitpunkt, um an Sinner vorbeizuziehen, ist für Zverev (29) das ATP-Turnier in Wien.

13:35 Uhr

Sepp Maier redet sich wegen Manuel Neuer in Rage

Manuel Neuer erhält nach seinen Patzern in der Fußball-Bundesliga von einer anderen Torwart-Ikone viel Unterstützung. "So ein Theater, nur weil er ein gewisses Alter erreicht hat? Das ist doch ein Schmarrn! Es gibt gute oder schlechte Torhüter, aber keine alten. Manuel ist immer noch ein sehr guter", sagte der frühere Bayern-Schlussmann Sepp Maier laut "Münchner Merkur/tz" über den aktuellen Torhüter.

"Man muss nicht nur an die Zukunft denken, sondern auch an die Vergangenheit. Was der alles geleistet hat, wie viele Spiele und Titel er den Bayern gewonnen hat. Dieses Geschimpfte, die Diskussion - das ist typisch deutsch!", sagte der 82 Jahre alte Weltmeister von 1974 und forderte: "Lasst Manu in Ruhe!" Nach Neuers schwachem Auftritt beim 2:2 der Münchner in Augsburg war vereinzelt die Idee aufgeworfen worden, dass der 23-jährige Jonas Urbig schon in dieser Saison den 40 Jahre alten Ex-Nationaltorhüter als Nummer eins ablösen könne.

Maier hält von einer Beförderung Urbigs wenig: "Jonas Urbig ist Anfang 20, dem tut man nichts Gutes, wenn man ihn jetzt in den Himmel lobt. Da lese ich, er habe bei der Nationalmannschaft gut gehalten. Ja, was hat der denn gehalten? Ein paar Bälle, die ganz normal aufs Tor kamen!", sagte er. "Lassen Sie den erst mal eine ganze Saison spielen, bevor Sie Lorbeeren austeilen."

13:08 Uhr

Fragwürdige Ansagen: Cristiano Ronaldo stellt zwei Sachen klar

Superstar Cristiano Ronaldo hält sich für den größten Fußballer der Geschichte und wünscht sich mehr Anerkennung für seine Leistung. "Die Menschen würdigen meine aktuelle Form und meine Tore nicht ausreichend", sagte der Portugiese in einem Interview mit CNN. Aktuell steht der 41-Jährige bei 980 Toren in 1337 Profispielen. 

Die Marke von 1000 Treffern hat sich Ronaldo als Ziel gesetzt. Doch selbst wenn es "920, 925 oder 930" wären: "Ich bin der Beste der Geschichte, Punkt. Die Zahlen sprechen für sich. Wenn ich die Marke von 1000 Toren erreiche, wäre das fantastisch und ein Ziel. Aber ich denke nicht langfristig."

In der Frage nach dem besten Spieler der Geschichte gibt es verschiedene Meinungen. Argentiniens Superstar Lionel Messi wird ebenso genannt wie Diego Maradona oder Brasiliens Ikone Pele. Unter anderem wurde Ronaldo 2016 Europameister, fünfmal Champions-League-Sieger und erhielt fünfmal die Auszeichnung als Weltfußballer des Jahres.

12:20 Uhr

Freiburgs Schuster staunt über Schalkes Trainer

Schalke-Trainer Miron Muslic hat die Verantwortung für die Auswärtspleite in Freiburg übernommen. Für die bemerkenswerte Selbstkritik bekommt er auch Lob von Kollege Julian Schuster.

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1:50

Muslic beweist mit Selbstkritik "wahre Größe"

11:53 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Mittag

11:15 Uhr

Nach Neuers Mega-Patzer: FC Bayern trifft zwei Torwart-Entscheidungen

Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl hat Torwart Manuel Neuer vor dem Abflug nach Norwegen noch einmal demonstrativ den Rücken gestärkt. "Manu hat einen Fehler gemacht. Das ist ihm in seinen zwei Jahrzehnten, die er jetzt Profifußball spielt, bestimmt schon das eine oder andere Mal passiert. Dementsprechend: Für uns gibt es da gar keine Zweifel an Manu", sagte Eberl vor dem Champions-League-Spiel am Dienstag bei Viking Stavanger.

Es gebe mit Blick auf Neuers designierten Nachfolger Jonas Urbig "eine klare Idee. Die setzen wir seit fast eineinhalb, zwei Jahren um", so Eberl am Montag: "Manu ist unsere Nummer eins und wird es auch bleiben. Und was dann in Zukunft passiert, wird man sehen." In Stavanger wird angeblich der 23 Jahre alte Urbig aus Gründen der Belastungssteuerung im Münchner Tor stehen. Trainer Vincent Kompany habe sich "seine Gedanken gemacht. Deswegen möchte ich noch gar nicht vorweggreifen", sagte Eberl dazu. Urbig, der zuletzt einen beachtlichen Start im DFB-Team hatte, vertrat den 40 Jahre alten Neuer in dieser Saison bereits zweimal.

10:43 Uhr

Schwer verunsicherte Eva Lys stürzt weiter dramatisch ab

Die Hamburgerin Eva Lys ist nach ihrer Aufgabe beim Turnier in Peking in der Tennis-Weltrangliste um 34 Plätze auf Rang 136 abgerutscht. Die einstige Nummer 39 der Welt ist damit nur noch die viertbeste deutsche Spielerin auf der WTA-Tour. Vor Lys stehen Noma Noha Akugue (126.), Tatjana Maria (71.) und Tamara Korpatsch (50.). Das Männer-Ranking wird erst in der kommenden Woche nach dem Masters in Shanghai aktualisiert.

Lys hatte im vergangenen Jahr beim 1000er Turnier in Peking das Viertelfinale erreicht, die Punkte verlor sie nun wieder. Die 24-Jährige gab ihr Match gegen die 16 Jahre alte Chinesin Sun Xinran beim Stand von 1:6, 0:3 auf. Zuvor hatte sie einen schwer verunsicherten Eindruck hinterlassen. Für Lys setzte sich damit eine komplizierte Saison mit einigen gesundheitlichen Rückschlägen fort.

Als Aufsteigerin der Woche machte Zheng Qinwen 31 Plätze gut und wird auf Rang 23 geführt. Die Olympiasiegerin von Paris holte als erste Chinesin überhaupt den Titel in Peking und meldete sich nach langer Leidenszeit aufgrund einer Ellbogenverletzung endgültig in der Weltspitze zurück. Für das Turnier in Wuhan, das in dieser Woche stattfindet, sagte Zheng aufgrund der Strapazen ab.

10:12 Uhr

Baltimore Ravens drehen NFL-Spiel spektakulär

Die Baltimore Ravens stehen kurz vor einer Niederlage bei den Atlanta Falcons, doch dann schlägt die Stunde von Ersatz-Quarterback Tyler Huntley.

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Baltimore Ravens drehen Spiel spektakulär

09:33 Uhr

Harry Kane wäre fast nach Norwegen gewechselt

Harry Kane im Trikot von Viking Stavanger? Was aus heutiger Sicht undenkbar scheint, lag einst wohl durchaus im Bereich des Möglichen. Im Jahr 2012 soll der spätere englische Rekordtorschütze und Torgarant des FC Bayern den Norwegern angeboten worden sein. Doch der Deal scheiterte unter kuriosen Umständen. Das berichtete jedenfalls der damalige Viking-Scout Gary Goodchild vor dem Champions-League-Duell seines Ex-Klubs mit dem deutschen Rekordmeister am Dienstag.

"Man hat gesagt, dass er interessiert daran sein könnte, zu Viking zu kommen", sagte Goodchild in der Zeitung "Stavanger Aftenblad" über die mehr als 14 Jahre zurückliegenden Ereignisse. Damals habe "niemand" Kane gekannt. Der nämlich wartete bei Tottenham Hotspur noch auf den Durchbruch und wurde immer wieder verliehen - zu Leyton Orient, zum FC Millwall, später zu Norwich und zu Leicester City.

"Diejenigen, mit denen ich gesprochen habe", erzählte Goodchild, "hatten das Gefühl, dass ihm eine Leihe nach Skandinavien gut tun könnte". Und so reiste der Scout nach England, um sich vor Ort ein Bild von Talent Kane zu machen, das damals für Millwall stürmte. Doch Kane fehlte beim entsprechenden Spiel verletzt - und Goodchild reiste so schlau ab, wie er gekommen war.

09:03 Uhr

VfL Wolfsburg hadert nach spektakulärer Zweitliga-Show

Nach starker erster Halbzeit verschenkt der VfL Wolfsburg erneut den Sieg. In der Tabelle der 2.Fußball-Bundesliga verpasst es der VfL, bis auf zwei Zähler an die zweitplatzierten Nürnberger heranzurücken und auf Rang drei zu klettern.

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VfL Wolfsburg hadert nach spektakulärer Zweitliga-Show

08:20 Uhr

Bis zu 100 Millionen Euro: Wilde Gerüchte um Bayern-Star Pavlovic

Schon im Sommer hatte Manchester City angeblich ein Auge auf Aleksandar Pavlovic vom FC Bayern geworfen. Die Begehrlichkeiten aus der Premier League sind seitdem wohl nicht abgeflaut. Wie Transfer-Insider Ekrem Konur berichtet, hat sich das Interesse bei Manchester City inzwischen sogar verstärkt. Bei den Skyblues sehe man Pavlovic als "hochinteressanten Kandidaten", der das Mittelfeld langfristig prägen könnte.

Auch Manchester United habe den 22-Jährigen mittlerweile auf der Wunschliste. Selbiges gilt laut Konur für Real Madrid und Paris Saint-Germain. In den Chefetagen der vier Klubs beschäftige man sich "intensiv" mit dem Mittelfeldmann. Laut "Sky" hatte Manchester City schon im Sommer konkret mit dem Spielgestalter des FC Bayern geliebäugelt. Der zehnfache englische Meister war angeblich bereit, rund 100 Millionen Euro für Pavlovic auf den Tisch zu legen.

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Der "Bild"-Zeitung zufolge wäre sogar ein Preisschild von über 100 Millionen Euro denkbar gewesen, wenn der Nationalspieler grünes Licht gegeben hätte. Doch Pavlovic hatte wohl kein Interesse an einem Wechsel. Bei Konur heißt es nun, dass auch der FC Bayern einen Pavlovic-Verkauf kategorisch ausschließt. Intern gebe es keinerlei Schmerzgrenze, ab der man gesprächsbereit sei.

07:35 Uhr

Marco Reus kommt erst, als sein Klub schon blamiert ist

Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler Marco Reus hat in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) mit Los Angeles Galaxy eine böse Klatsche hinnehmen müssen. Das Team aus Kalifornien unterlag bei St. Louis City SC mit 2:6 (1:5). 

Der 37 Jahre alte Reus war in der 60. Minute eingewechselt worden. Da lag Galaxy aber bereits uneinholbar mit 1:6 zurück. Überragender Spieler bei St. Louis war Carlos Holse, der seine Mannschaft nach nur 21 Minuten mit einem Hattrick 3:0 in Führung geschossen hatte.

Für Los Angeles war es nach zuletzt zwei Siegen bereits die elfte Saisonniederlage. In der Western Conference liegt Galaxy nur auf Rang neun. St. Louis mit dem früheren Bundesligaprofi Timo Baumgartl belegt mit einem Punkt Rückstand hinter den Vancouver Whitecaps den zweiten Platz.

07:01 Uhr

Darts-Star beleidigt Europameister mit peinlichem Frauen-Spruch

Österreichs Darts-Größe Mensur Suljovic hat den ehemaligen Europameister Ross Smith mit einer bemerkenswerten Rhetorik verbal attackiert. "Was beschwert sich der Kerl?! Der soll sein Spiel spielen, ansonsten kann er direkt nach Hause gehen. Frauen beschweren sich, sorry. Das tut man nicht, wenn man verliert", sagte Suljovic am Abend beim European-Tour-Turnier in Basel.

Der 54 Jahre alte Suljovic gewann das Duell am Nachmittag mit 6:5, woraufhin sich Smith über die Mätzchen des Rivalen aus Österreich beklagte. "Natürlich kann ich nicht wissen, was er hinter meinem Rücken macht, wenn ich werfe - abgesehen von den Reaktionen des Publikums. Wenn er ein absoluter Idiot sein will, ist das seine Sache. Karma wird ihn einholen", schrieb Smith auf X.

Als Suljovic später das Halbfinale erreichte, wurde er von Moderator Philip Brzezinski auf den Sachverhalt angesprochen. "Ich brauche die Unterstützung. Ohne Euch schaffe ich nichts", sagte Suljovic und kassierte dafür auch Pfiffe vom Publikum. Brzezinski sagte explizit, er sei anderer Meinung und das Verhalten von Suljovic sei "too much" gewesen. Der Österreicher schied im Halbfinale aus, der Turniersieg ging an Jonny Clayton aus Wales.

06:17 Uhr

Fassungsloser Eintracht-Coach zerlegt seinen Kapitän

Robin Koch hat sich nach Eintracht Frankfurts blamabler Defensivleistung und seiner persönlichen "Höchststrafe" kämpferisch gezeigt. "Mir ist klar, dass die kommenden Tage nicht einfach werden. Weglaufen oder den Kopf in den Sand stecken ist für mich aber keine Option", sagte der Kapitän des Fußball-Bundesligisten dem "Kicker". Der ehemalige Nationalspieler war beim 0:6 (0:4) bei RB Leipzig zur Halbzeit ausgewechselt worden.

Trainer Adi Hütter hatte seine Abwehr in dem Spiel als "nicht bundesligatauglich" beschrieben und gerade an Innenverteidiger Koch kein gutes Haar gelassen. Er habe ihn "erlöst", hatte der Österreicher gesagt: "Von einem Führungsspieler und Kapitän erwarte ich einfach etwas anderes. Wenn du 16 Tore bekommst und Leader in der Abwehr bist, dann setze ich irgendwann auch mal ein Zeichen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich erwarte mehr von Robin."

Koch beantwortete die Kritik professionell und will sich seiner Verantwortung stellen. "Ich bin Kapitän und meine Pflicht ist es, diese Niederlage gemeinsam mit dem Team aufzuarbeiten, wegzustecken und unsere Mannschaft wieder aufzurichten", sagte er und versicherte, er werde sich "dieser Aufgabe und den Herausforderungen der kommenden Wochen mit voller Überzeugung und allem, was ich habe, stellen."

05:36 Uhr

Florian Wirtz bringt Liverpool-Legende auf die Palme

Liverpool-Legende Jamie Carragher hat nach der bitteren 0:3-Niederlage gegen Manchester City erneut scharfe Kritik an Florian Wirtz geübt und die Verbannung des deutschen Fußball-Nationalspielers auf die Ersatzbank gefordert. "Dieser Transfer funktioniert nicht und hat bislang auch nicht funktioniert", sagte der frühere Abwehrspieler der Reds bei Sky: "Dass Wirtz jede Woche auf der Zehn spielt, muss aufhören. Liverpool hat ihm genügend Chancen gegeben. Er muss aus der Mannschaft genommen werden."

Carragher, der sich bereits in der Vergangenheit kritisch über den einstigen Leverkusener geäußert hatte, sieht beim Offensivspieler auch nach zahlreichen Einsätzen keine entscheidende Entwicklung. "Hat er bisher ein einziges Spiel dominiert? Er ist jetzt seit etwa 55 bis 60 Spielen hier und ich sehe immer noch keine Veränderung", sagte der 48-Jährige. Ihm falle schlichtweg keine Partie ein, in der der Deutsche Liverpool mit seiner Leistung zum Sieg geführt habe.