Transfer-Ticker
17. September 2026
10:30 Uhr

Offiziell: Klopps erster XXL-Kader umfasst 44 Spieler

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Jürgen Klopp hat seinen Kader nominiert. (Foto: picture alliance / nordphoto GmbH)

ürgen Klopp hat seinen ersten Kader als Bundestrainer bekannt gegeben – und setzt für die vier Nations-League-Spiele auf ein außergewöhnlich großes Aufgebot. Insgesamt nominierte der 59-Jährige 44 Spieler und teilte sie wie von Sky berichtet auf zwei Gruppen auf. Marc-André ter Stegen wird im ersten Spiel gegen die Niederlande beginnen, Finn Dahmen gehört beiden Aufgeboten an. Joshua Kimmich plant Klopp fest im zentralen Mittelfeld ein. Er sei in keinem internen Gespräch als Rechtsverteidiger aufgeführt worden, erklärte der Bundestrainer. Zu den Debütanten zählen Bambasé Conté, Mika Baur, Yannik Engelhardt und Vitaly Janelt. Über Baur sagte Klopp, er halte ihn für einen „wirklich spannenden“ Spieler. Der Wechsel zu Celtic Glasgow sei ein anspruchsvoller Schritt gewesen.

Der Kader für die Niederlande und das erste Griechenland-Spiel: Finn Dahmen, Alexander Nübel, Marc-André ter Stegen – Hennes Behrens, Yann Aurel Bisseck, Nathaniel Brown, Max Rosenfelder, Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah, Philipp Treu, Josha Vagnoman – Nadiem Amiri, Bambasé Conté, Yannik Engelhardt, Chris Führich, Serge Gnabry, Lennart Karl, Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Felix Nmecha, Kevin Schade, Anton Stach – Younes Ebnoutalib und Kai Havertz. Für die Partien gegen Serbien und in Griechenland berief Klopp Noah Atubolu, Finn Dahmen, Jonas Urbig – Ridle Baku, Finn Jeltsch, Maximilian Mittelstädt, David Raum, Malick Thiaw – Karim Adeyemi, Mika Baur, Tom Bischof, Said El Mala, Brajan Gruda, Vitaly Janelt, Waldemar Anton, Felix Keidel, Aleksandar Pavlovic, Derry Scherhant, Florian Wirtz – Jonathan Burkardt und Nick Woltemade. Nach Sky-Informationen wird Nicolo Tresoldi am Freitag für die U21 nominiert. Damit verschiebt sich auch seine Entscheidung zwischen Deutschland und Italien. Der Stürmer bleibt damit vorerst dem DFB-Nachwuchs erhalten.

23:39 Uhr

Sky: Polzin-Vertrag beim HSV final ausgehandelt

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Merlin Polzin soll weiterhin als HSV-Trainer arbeiten. (Foto: Imago)

Der Hamburger SV setzt auch nach dem katastrophalen Start in die neue Bundesliga-Saison auf Kontinuität: Der neue Vertrag von Cheftrainer Merlin Polzin ist nach Sky-Informationen vollständig ausgehandelt. Zwischen dem 35-Jährigen und der sportlichen Führung sind alle Details geklärt, die Unterschrift soll am Donnerstag und damit noch vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln erfolgen. Polzins bisheriges Arbeitspapier war bis 2027 gültig, der neue Vertrag soll bis zum Sommer 2029 laufen. Auch seine Assistenten Loïc Favé und Richard Krohn sollen dem HSV erhalten bleiben. Nach einem Bericht der „Bild“ gelten die Vereinbarungen nur für die Bundesliga. Bei einem Abstieg wären die Trainer demnach nicht automatisch auch in der 2. Liga an den Klub gebunden.

Mit der Entscheidung spricht die HSV-Führung Polzin trotz der sportlichen Krise das Vertrauen aus. Hamburg verlor seine ersten drei Ligaspiele, erzielte keinen Treffer und kassierte zwölf Gegentore. Nach dem 0:2 bei Borussia Dortmund folgten zwei 0:5-Niederlagen gegen den 1. FSV Mainz 05 und bei RB Leipzig. Sportvorständin Kathleen Krüger hatte dennoch betont, dass der eingeschlagene Weg gemeinsam fortgesetzt werden soll. Beide Seiten seien sich grundsätzlich einig. Auch Polzin erklärte, dass es nur noch um Details gehe und sich niemand Sorgen um seine Zukunft oder die seines Trainerteams machen müsse. Der Coach hatte den Posten Ende 2024 zunächst interimsweise übernommen, führte den HSV zurück in die Bundesliga und anschließend zum Klassenerhalt. Die Verlängerung soll vor dem Köln-Spiel Ruhe schaffen und ein klares Signal an Mannschaft und Umfeld senden: Trotz des Fehlstarts hält der Verein an Polzin und seiner sportlichen Linie fest.

18:17 Uhr

Offiziell: 1. FC Nürnberg verpflichtet Mafalda Barbóz

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Mafalda Barboz wechselt nach Nürnberg. (Foto: Imago)

Der 1. FC Nürnberg hat auf den durchwachsenen Saisonstart reagiert und sein Mittelfeld mit Mafalda Barbóz verstärkt. Die 23 Jahre alte Portugiesin war seit dem Ende ihres Vertrags beim Erstligisten Racing Power FC vereinslos und konnte deshalb nach dem Schließen des Transferfensters verpflichtet werden. Über die Laufzeit des neuen Arbeitspapiers machten die ClubFrauen keine Angaben. Barbóz ist im zentralen Mittelfeld zu Hause und soll der Mannschaft nach zwei Punkten aus den ersten vier Partien zusätzliche Stabilität und spielerische Lösungen geben. „Mit Mafalda gewinnen wir zusätzliche Qualität und Tiefe für unser Mittelfeld“, erklärte Osman Cankaya, Leiter Frauenfußball beim 1. FC Nürnberg. Die neue Spielerin sei auch unter Druck sicher am Ball, verfüge über eine gute Übersicht und bringe ein gutes Timing im Gegenpressing mit. Diese Eigenschaften passten zur intensiven Spielweise der Nürnbergerinnen.

Barbóz wurde bei Quintajense FC, Palmelense FC und Benfica Lissabon ausgebildet. Ihre ersten Stationen im Erwachsenenbereich waren SF Damaiense, Atlético Ouriense und Amora FC. Anfang 2023 wagte sie beim spanischen Klub Viajes Interrías FF erstmals den Schritt ins Ausland, bevor sie über Valadares Gaia FC nach Schweden wechselte. Für Malmö FF bestritt die Rechtsfüßerin 26 Pflichtspiele, erzielte drei Tore und gewann 2024 die zweitklassige Elitettan. Damit war sie am Aufstieg in die höchste schwedische Spielklasse beteiligt. Im Januar 2025 kehrte Barbóz nach Portugal zurück und schloss sich Racing Power FC an. Auch international sammelte sie Erfahrung: Nach einem Einsatz für Portugals U19 gehörte sie über mehrere Jahre zur U23-Auswahl und führte diese mehrfach als Kapitänin auf den Platz. In Nürnberg soll die 1,59 Meter große Mittelfeldspielerin nun den Konkurrenzkampf erhöhen.

16:46 Uhr

Offiziell: Fürth zieht Vertragsoption bei Sillah

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Omar Sillah hat seinen Vertrag verlängert. (Foto: Imago)

Die SpVgg Greuther Fürth setzt langfristig auf Omar Sillah. Der Zweitligist hat die vereinsseitige Option im Vertrag des 23 Jahre alten Mittelstürmers gezogen und das Arbeitspapier damit bis mindestens zum 30. Juni 2028 verlängert. Dabei soll es nicht bleiben: Geschäftsführer Sport Daniel Meyer bestätigte, dass mit Sillah und dessen Berater bereits Gespräche über eine weitere Verlängerung geführt wurden. Diese sollen während der kommenden Länderspielpause fortgesetzt werden. Nach Angaben Meyers lagen im Sommer Anfragen für den Angreifer vor, die aus Sicht des Kleeblatts jedoch nicht dessen sportlichem Wert und Entwicklungspotenzial entsprachen. Mit der Option macht Fürth deutlich, dass der Verein fest mit Sillah plant.

Sillah war im Sommer 2025 als Torschützenkönig der Regionalliga Nord von der zweiten Mannschaft des Hamburger SV nach Fürth gewechselt. In seiner ersten Saison absolvierte er zwölf Zweitligaspiele und erzielte einen Treffer, ehe er für die Rückrunde an Alemannia Aachen verliehen wurde. Dort kam der Stürmer in 13 Drittligapartien zum Einsatz. Nach seiner Rückkehr erarbeitete er sich während der Vorbereitung eine neue Ausgangsposition und wurde von Trainer Heiko Vogel an den ersten fünf Spieltagen jeweils eingewechselt. Dabei setzte Sillah wichtige Impulse: Beim 4:3 in Cottbus war er als Joker an zwei Treffern beteiligt, beim 1:1 in Bochum erzielte er den Ausgleich. Vogel bezeichnete den Angreifer als „absolutes Arbeitstier“ und betonte, dass dessen positive Entwicklung kein Zufall sei. Sillah investiere auch abseits der Mannschaftseinheiten viel Zeit in zusätzliche Arbeit, setze Gegner energisch unter Druck und sei nach Einwechslungen sofort auf Betriebstemperatur. Der Stürmer zeigte sich dankbar für das Vertrauen und kündigte an, weiter hart an seiner Entwicklung zu arbeiten.

16:34 Uhr

Offiziell: Meret Günster verlässt den 1. FC Nürnberg

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Meret Günster verlässt den 1. FC Nürnberg. (Foto: Imago)

Der 1. FC Nürnberg und Meret Günster gehen ab sofort getrennte Wege. Wie der Bundesligist offiziell mitteilte, haben sich beide Seiten auf eine vorzeitige Auflösung des Vertrags der 23 Jahre alten Mittelfeldspielerin verständigt. Damit ermöglicht der Club Günster, ihre Laufbahn nach dem Ende des deutschen Transferfensters im Ausland fortzusetzen. Bei welchem Verein sie ihre Karriere fortführen wird, ist bislang nicht bekannt. Bereits im Sommer hatten die Verantwortlichen mit der Spielerin offen über ihre sportliche Perspektive gesprochen. Dabei äußerte Günster den Wunsch, eine neue Herausforderung außerhalb Deutschlands anzunehmen. Nürnbergs Leiter Frauenfußball Osman Cankaya würdigte zum Abschied ihre sportliche Bedeutung und ihre Rolle innerhalb der Mannschaft: Günster sei insbesondere bei der Integration neuer Spielerinnen eine wichtige Bezugsperson gewesen und habe großen Anteil am Bundesliga-Aufstieg gehabt.

Günster war im Sommer 2024 vom MSV Duisburg nach Nürnberg gewechselt und entwickelte sich bei den Clubfrauen rasch zu einer wichtigen Spielerin. In ihren zwei Jahren im FCN-Trikot absolvierte sie insgesamt 37 Pflichtspiele und erzielte sieben Tore. Gleich in ihrer ersten Saison half die zentrale Mittelfeldspielerin mit, den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga perfekt zu machen. Ihren letzten Pflichtspieltreffer für Nürnberg erzielte sie auswärts bei Eintracht Frankfurt. Bereits als Jugendliche war Günster für den MSV Duisburg in der Bundesliga zum Einsatz gekommen. Der FCN verliert damit eine vielseitige Mittelfeldspielerin und eine Persönlichkeit, die innerhalb des Teams Verantwortung übernahm. Welcher ausländische Klub Günster verpflichtet und wann der Wechsel bekannt gegeben wird, blieb in der Nürnberger Mitteilung offen. Klar ist bislang nur, dass ihre Zukunft außerhalb Deutschlands liegen soll.

16:31 Uhr

Offiziell: Bayern verlängert mit Sportdirektor Freund

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Christoph Freund hat seinen Vertrag verlängert. (Foto: IMAGO/Eibner)

Der FC Bayern setzt in seiner sportlichen Führung weiter auf Kontinuität: Sportdirektor Christoph Freund hat seinen im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2029 verlängert. Der 49 Jahre alte Österreicher arbeitet seit September 2023 für den deutschen Rekordmeister und bildet gemeinsam mit Sportvorstand Max Eberl die sportliche Leitung. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bezeichnete Freund als zentrale Figur bei den sportlichen Entscheidungen. Besonders hob er den engen Austausch mit Trainer Vincent Kompany, die Nähe zur Mannschaft und den Blick auf den gesamten sportlichen Bereich hervor. Auch die Entwicklung der Talente und die Verzahnung zwischen Profimannschaft und Campus gehören zu Freunds Aufgaben. Nach Ansicht Dreesens hat der frühere Salzburger die Erwartungen mehr als erfüllt.

Freund war 2023 nach München gewechselt, nachdem er 17 Jahre in unterschiedlichen Funktionen für RB Salzburg gearbeitet hatte. Dort begann der frühere Mittelfeldspieler 2006 als Teammanager, wurde später Sportkoordinator und übernahm 2015 die Position des Sportdirektors. In Österreich machte er sich mit der Entdeckung und Entwicklung international gefragter Talente einen Namen. Während seiner bisherigen Zeit in München gewann der FC Bayern zwei deutsche Meisterschaften, den DFB-Pokal und zweimal den deutschen Supercup. Eberl lobte Freund als wertvollen Teil des Führungsteams und wichtige Anspielstation für Profimannschaft, Trainerstab und Campus. Freund selbst bezeichnete seine Tätigkeit beim FC Bayern als Herzensangelegenheit. Es sei erfüllend, gemeinsam neue Impulse zu setzen und den Klub an der europäischen Spitze zu halten. Mit der Verlängerung bindet der Rekordmeister nach Dreesen und Eberl einen weiteren Verantwortlichen bis 2029 und schafft langfristige Planungssicherheit in der sportlichen Führung.

16:30 Uhr

Klopp überrascht mit Rechtsverteidiger - auch Bisseck und Urbig dabei

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Wenige Wochen nach dem Bundesliga-Debüt schon zur Nationalelf? Felix Keidel. (r) (Foto: Uwe Anspach/dpa)

Jürgen Klopp sorgt bei seinem ersten Aufgebot als Bundestrainer für die nächste Überraschung: Nach Sky-Informationen wird Felix Keidel von der SV Elversberg für die anstehenden Nations-League-Spiele in die deutsche Nationalmannschaft berufen. Sky hatte den Namen des 22-Jährigen bereits am Dienstag als möglichen Kandidaten enthüllt. Der Rechtsverteidiger erhält nun tatsächlich seine Chance beim DFB und gehört damit zu den unerwartetsten Neulingen im XXL-Kader. Keidel überzeugte Klopp offenbar mit seiner Dynamik, seinem Tempo und seinem Offensivdrang. Der Schritt passt zur Ausrichtung des früheren Liverpool-Trainers: Bereits Ende Juli hatte Sky berichtet, dass Klopp für die Rechtsverteidigerposition nach einer überraschenden Lösung sucht. Joshua Kimmich soll unter ihm wieder dauerhaft im zentralen Mittelfeld eingeplant werden, wodurch rechts ein Platz frei wird.

Klopp traut Keidel offenbar eine ähnliche Entwicklung zu, wie sie einst Trent Alexander-Arnold unter ihm beim FC Liverpool nahm. Den Engländer zog Klopp aus der Nachwuchsabteilung hoch und formte ihn zu einem der besten Außenverteidiger Europas. Keidel soll nun die Gelegenheit erhalten, sich auf höchstem Niveau zu zeigen und den Bundestrainer im Vergleich mit den etablierten Kräften zu überzeugen. Nach Sky-Informationen wird außerdem Yann Aurel Bisseck zum Aufgebot gehören. Auch „ran“ hatte über die bevorstehende Nominierung des Innenverteidigers berichtet. Nicht zur A-Nationalmannschaft stößt dagegen Elias Baum. Der ebenfalls rechts einsetzbare Profi wird nach Sky-Informationen für die deutsche U21 nominiert. Für Keidel ist es ein steiler Aufstieg. Damit setzt Klopp klare Akzente: Kimmich rückt ins Zentrum, Bisseck verstärkt die Innenverteidigung und Keidel erhält die Chance, sich als Zukunftslösung auf der rechten Seite zu empfehlen. Für das Tor wird auch Bayern-Keeper Jonas Urbig nominiert werden.

Laut dem "kicker" und der "Bild" ist zudem auch beim VfB Stuttgart die Situation klar: Demnach hat Jürgen Klopp Innenverteidiger Finn Jeltsch nominiert, der das erste Mal im Kreise der Nationalmannschaft dabei ist - das deckt sich mit Sky-Infos. Auch seine Teamkollegen Maximilian Mittelstädt, Joshua Vagnoman und Chris Führich sind nominiert. Nicht nominiert sind neben Deniz Undav zudem die Stuttgarter Angelo Stiller und Jamie Leweling.

11:41 Uhr

Viktoria-Trainer Wilhelm dementiert Rostock-Gerüchte

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Marian Wilhelm wird nicht zu Hansa Rostock wechseln. (Foto: Imago)

Marian Wilhelm bleibt Trainer des FC Viktoria Köln und hat Spekulationen über einen Wechsel zu Hansa Rostock deutlich zurückgewiesen. Nachdem der 37-Jährige zu Wochenbeginn als möglicher Nachfolger des freigestellten Daniel Brinkmann genannt worden war, stellte er gegenüber „RevierSport“ klar: „Ich kann sagen, dass an dem Rostock-Gerücht nichts dran ist. Ich will in dieser Saison mit dem FC Viktoria Köln erfolgreich sein.“ Damit erteilte Wilhelm einem kurzfristigen Abschied von der Schäl Sick eine eindeutige Absage. Der gebürtige Berliner steht bei der Viktoria noch bis zum Sommer 2028 unter Vertrag. Nach Informationen von „RevierSport“ enthält sein Arbeitspapier zudem keine Ausstiegsklausel. Hansa hätte sich für eine Verpflichtung deshalb ohnehin mit dem derzeitigen Tabellenzweiten der 3. Liga einigen müssen.

Wilhelms Bekenntnis kommt angesichts der sportlichen Entwicklung bei Viktoria Köln nicht überraschend. Die Mannschaft ist mit vier Siegen aus den ersten sechs Ligaspielen stark in die Saison gestartet und belegt mit zwölf Punkten den zweiten Tabellenplatz. Besonders brisant: Erst am vergangenen Freitag gewann die Viktoria mit 4:0 gegen Hansa Rostock. Wenige Tage später folgte ein 3:1 beim SV Meppen. Wilhelm sieht seinen Klub deshalb auf dem richtigen Weg und bezeichnete es als große Freude, die Entwicklung der Mannschaft begleiten zu dürfen. Der 37-Jährige arbeitet bereits seit Januar 2010 für die Kölner und durchlief dort zahlreiche Funktionen im Nachwuchsbereich. 2024 rückte er als Assistent von Olaf Janßen zu den Profis auf, seit Juli 2025 trägt er als Cheftrainer die Verantwortung. Für die Trainersuche der Rostocker bedeutet das Dementi, dass ein gehandelter Kandidat nicht zur Verfügung steht. Hansa muss sich nach der frühen Trennung von Brinkmann anderweitig orientieren.

10:08 Uhr

Offiziell: Bologna trennt sich von Tedesco und holt Palladino

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Domenico Tedesco ist freigestellt worden. (Foto: Imago)

Was Sky und der ntv-Transfer-Ticker bereits am Dienstagabend berichtet hatten, ist nun offiziell: Der FC Bologna hat Domenico Tedesco nach nur vier Ligaspielen von seinen Aufgaben als Cheftrainer entbunden. Zugleich präsentierten die Rossoblù mit Raffaele Palladino bereits den Nachfolger. Der 42-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 und leitet noch am Mittwoch seine erste Trainingseinheit. Für Tedesco endet das Engagement damit nach etwas mehr als zwei Monaten. Der Deutsch-Italiener hatte die Mannschaft zum 1. Juli übernommen und war ursprünglich bis 2028 gebunden. Bologna bedankte sich für seine mit Professionalität und Kompetenz geleistete Arbeit und wünschte Tedesco sowie dessen Mitarbeitern alles Gute für die Zukunft.

Ausschlaggebend war der schwache Saisonstart des Vorjahresachten. Bologna holte aus den ersten vier Serie-A-Partien nur einen Punkt und blieb ohne Sieg. Gegen Lazio Rom, Atalanta Bergamo und die SSC Neapel verlor die Mannschaft jeweils knapp mit 0:1, gegen Sassuolo Calcio reichte es zu einem 2:2. Tedesco hatte dabei schwierige Voraussetzungen: Nach einem größeren Umbruch musste er mehrere Abgänge auffangen und zahlreiche junge Spieler in kurzer Zeit integrieren. Zusätzliche Unruhe entstand beim Spiel gegen Sassuolo, als der 41-Jährige nach einer Roten Karte und einer schwer respektlosen Äußerung gegenüber dem Schiedsrichter für zwei Begegnungen gesperrt wurde. Die Niederlage in Neapel verfolgte er deshalb von der Tribüne. Dennoch kommt die Trennung zu diesem frühen Zeitpunkt überraschend. Palladino soll nun schnell für Stabilität sorgen. Der ehemalige italienische Nationalspieler trainierte zuvor den AC Monza, die AC Florenz und zuletzt Atalanta Bergamo. Bereits am Samstag wartet mit dem Heimspiel gegen den FC Turin seine erste Aufgabe an der Seitenlinie.

10:00 Uhr

Offiziell: Jana Fernández verlängert bei London City bis 2029

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Jana Fernandez hat ihren Vertrag verlängert. (Foto: Imago)

Die London City Lionesses haben den Vertrag mit Jana Fernández vorzeitig bis zum Sommer 2029 verlängert. Damit bindet der Klub aus der Women’s Super League eine seiner zuverlässigsten Spielerinnen langfristig. Die 24 Jahre alte Abwehrspielerin war im August 2025 vom FC Barcelona nach England gewechselt und entwickelte sich sofort zur festen Größe. Fernández kam in allen 22 Ligaspielen zum Einsatz, stand 21-mal in der Startelf und absolvierte 1902 Minuten. Mit ihren konstanten Leistungen als Rechtsverteidigerin überzeugte sie Mannschaft und Fans. Am Saisonende wählten die Anhänger sie zur besten Spielerin der London City Lionesses. Auch offensiv setzte die Spanierin Akzente: Im Februar erzielte sie im FA Cup gegen Tottenham Hotspur ihren ersten Treffer für den Klub, im März traf sie beim 1:1 gegen West Ham United erstmals in der Liga.

Fernández erklärte nach ihrer Unterschrift, dass sie sich in London zu Hause fühle und ihre Zukunft mit dem Verein gestalten wolle. Potenzial, Begeisterung und Fortschritt seien die drei Begriffe, die sie mit den Lionesses verbinde. Gemeinsam mit Mannschaft, Mitarbeitern und Fans entstehe etwas Besonderes, zu dem sie weiter ihren Beitrag leisten wolle. Die 15-malige spanische Nationalspielerin bringt bereits große internationale Erfahrung mit. Sie wurde in La Masia ausgebildet und debütierte mit 16 Jahren für Barcelonas erste Mannschaft. Mit den Katalaninnen gewann Fernández fünf spanische Meisterschaften, dreimal die Copa de la Reina, viermal den spanischen Supercup und dreimal die Champions League. Im spanischen Nachwuchs wurde sie zudem U17-Welt- und Europameisterin. Bei der Europameisterschaft 2025 gehörte sie zum Kader der Auswahl, die erst im Finale an England scheiterte. Ihre vorzeitige Verlängerung ist ein klares Signal für die langfristigen Ambitionen der London City Lionesses.

09:30 Uhr

Offiziell: Ajax holt Bissouma

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Yves Bissouma wechselt zu Ajax Amsterdam. (Foto: Imago)

Wie bereits vom ntv-Transfer-Ticker mit Verweis auf "De Telegraaf" berichtet: Ajax Amsterdam verpflichtet Yves Bissouma - das ist nun offiziell. Der seit dem Sommer vereinslose Mittelfeldspieler unterschrieb beim niederländischen Rekordmeister einen Vertrag mit sofortiger Wirkung bis zum 30. Juni 2027. Eine Ablösesumme wird nicht fällig, weil Bissoumas Vertrag bei Tottenham Hotspur Ende Juni ausgelaufen war. Der Wechsel hatte sich zu Wochenbeginn abgezeichnet, nachdem der 30-Jährige zu Gesprächen und zur medizinischen Untersuchung nach Amsterdam gereist war. Nach Angaben von Ajax liefen die Verhandlungen schon seit August. Sportdirektor Jordi Cruijff zeigte sich erfreut über den Abschluss und verwies auf die Erfahrung des Neuzugangs auf höchstem europäischen Niveau. Zudem könne Bissouma mehrere Positionen im zentralen Mittelfeld übernehmen. Ajax arbeitet nun daran, den Malier möglichst schnell spielberechtigt zu bekommen.

Bissouma wurde in der Elfenbeinküste geboren und besitzt auch die malische Staatsbürgerschaft. Seine Profikarriere in Europa begann er 2016 beim Lille OSC, ehe er zwei Jahre später in die Premier League zu Brighton & Hove Albion wechselte. Dort entwickelte sich der robuste Mittelfeldmann zu einem gefragten Spieler. Tottenham verpflichtete ihn 2022 für rund 30 Millionen Euro. Für die Spurs absolvierte Bissouma in vier Jahren 111 Pflichtspiele, erhielt nach dem Ende der vergangenen Saison jedoch keinen neuen Vertrag. In Amsterdam soll er dem Mittelfeld mit seiner Zweikampfstärke, Athletik und Erfahrung zusätzliche Stabilität verleihen. Bissouma kann sowohl als alleiniger Sechser als auch auf einer offensiveren Achterposition eingesetzt werden. Durch die kurze Vertragslaufzeit bleibt das finanzielle Risiko für Ajax überschaubar. Im Gegenzug erhält der Klub einen international erfahrenen Profi, der seine Qualitäten in Frankreich und England nachgewiesen hat.