Verlängert Gwinn beim FC Bayern? „Ich halte mir alles offen“

Giulia Gwinn lässt ihre Zukunft beim FC Bayern offen. Die 27-jährige Nationalspielerin äußerte sich am Rande des DFB-Pokal-Achtelfinals gegen Bayer Leverkusen zu einer möglichen Verlängerung ihres bis zum 30. Juni 2027 laufenden Vertrags. „Ich halte mir alles offen. Ich fühle mich sehr wohl bei Bayern. Das Gesamtpaket muss passen, dann wird man sehen“, sagte die Rechtsverteidigerin. Eine Entscheidung möchte sie möglichst bald treffen: „Mein Ziel ist, das so früh wie möglich aus dem Kopf zu haben, aber es muss sich richtig anfühlen.“ Damit verbindet Gwinn ihr Bekenntnis zum Münchner Umfeld mit einer klaren Bedingung für die weitere Zusammenarbeit. Eine Zusage für einen Verbleib über die laufende Saison hinaus ist das noch nicht. Zuletzt hatte sie ihren Vertrag im Juli 2024 vorzeitig verlängert. Neben der sportlichen Rückkehr steht für die deutsche Nationalmannschaftskapitänin nun also auch eine wichtige Entscheidung über ihren weiteren Karriereweg an.
Gwinn spielt seit ihrem Wechsel vom SC Freiburg im Sommer 2019 für die Bayern. Ihre Münchner Zeit wurde allerdings immer wieder von schweren Verletzungen unterbrochen. Auf Kreuzbandrisse in den Jahren 2020 und 2022 folgte im Sommer 2025 eine Innenbandverletzung. Aktuell arbeitet sie nach einem Außenbandriss im linken Sprunggelenk an ihrem Comeback. Die Verletzung hatte sie sich Anfang Oktober im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt zugezogen. Dadurch verpasste sie auch die anschließenden Länderspiele gegen Australien und Japan. Inzwischen steht die Abwehrspielerin vor der Rückkehr auf den Platz. Trotz der wiederholten Rückschläge gehört Gwinn zu den prägenden Spielerinnen der Münchnerinnen: Schon bei ihrer letzten Vertragsverlängerung bezeichnete der Verein sie als Schlüsselspielerin und betonte das Ziel, den Kern der Mannschaft zusammenzuhalten.
Muss Balde für Barcelonas neuen Innenverteidiger weichen?

Der FC Barcelona beschäftigt sich mit einer Verstärkung für die Innenverteidigung. Trainer Hansi Flick bestätigte entsprechende Überlegungen am Freitag vor dem anschließenden 6:1 gegen Deportivo Alavés. Die angespannte finanzielle Lage setzt den Katalanen allerdings Grenzen: Für einen Neuzugang müsste zunächst ein Spieler abgegeben werden. Als erster Verkaufskandidat gilt Alejandro Balde. Der 23-jährige Linksverteidiger hat unter Flick einen schwierigen Stand und könnte damit zu einer Schlüsselfigur für Barcelonas weitere Kaderplanung werden. Noch im Sommer hatte er von einem Wechsel Abstand genommen, weil er sich bei seinem Ausbildungsverein durchsetzen wollte. Ob er seine Haltung inzwischen geändert hat, ist offen. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2028. Ein Abschied ist damit ebenso wenig beschlossen wie die Verpflichtung eines neuen Innenverteidigers.
Wie angespannt die Lage in der Defensive ist, zeigte sich trotz des deutlichen Sieges gegen Alavés. Flick musste auf vier Abwehrspieler verzichten und stellte seine Hintermannschaft um: Mittelfeldspieler Frenkie de Jong rückte an die Seite von Pau Cubarsí ins Zentrum. Auf der rechten Abwehrseite gab Nachwuchsspieler Brian Fariñas sein Debüt für die Profimannschaft. Die offensive Durchschlagskraft überdeckte die personellen Probleme an diesem Abend: Raphinha und Lamine Yamal trafen jeweils doppelt, Fermín López und Anthony Gordon erzielten die weiteren Tore. Für Barcelona war es nach den Niederlagen gegen Paris Saint-Germain und Real Madrid die Rückkehr in die Erfolgsspur. Balde wiederum ist seit 2011 im Verein und durchlief dessen Nachwuchsmannschaften. Mit seiner Vertragsverlängerung im September 2023 hatte sich der Klub langfristig an das Eigengewächs gebunden. Nun könnte ein Verkauf helfen, finanziellen Spielraum für einen Umbau der Abwehr zu schaffen.
Nach Klassiker-Verletzungsschock: Dreesen antwortet auf Frage nach Wintertransfers

Die wachsenden Verletzungssorgen beim FC Bayern werfen die Frage nach Verstärkungen im Winter auf. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen will sich damit öffentlich aber noch nicht festlegen. Für eine solche Diskussion sei es „zu früh“, sagte er nach dem Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund bei Sky. Bei Ismael Saibari und Serge Gnabry wird mit längeren Ausfallzeiten gerechnet, bei Michael Olise gibt es noch keine Tendenz. Damit drohen den Münchnern weitere Einschränkungen in der Offensive, nachdem bereits Jamal Musiala und Luis Díaz das Duell mit dem BVB verpasst hatten. Bei den beiden stellte Dreesen allerdings eine Rückkehr in Aussicht: Musiala soll noch vor der anstehenden Länderspielpause wieder zur Verfügung stehen, Díaz danach. Wie groß der Bedarf an zusätzlichen Spielern tatsächlich ist, hängt auch davon ab, wann die verletzten Offensivkräfte wieder vollständig einsatzfähig sind.
Beim 2:2 gegen Dortmund hatte sich die Personalsituation innerhalb weniger Minuten verschärft. Saibari musste bereits in der ersten Hälfte nach einem Zusammenprall mit BVB-Torwart Gregor Kobel ausgewechselt werden. Der Marokkaner konnte den Platz nur gestützt von zwei Betreuern verlassen. Kurz darauf ging es auch für Gnabry nicht weiter: Der Nationalspieler wurde am linken Fuß behandelt und anschließend ebenfalls ersetzt. Für die beiden kamen Nathaniel Brown und Josip Stanisic in die Partie. In der Schlussphase musste schließlich auch Olise vom Feld. Die neuen Sorgen betreffen damit gleich drei Spieler, die gegen Dortmund hinter Mittelstürmer Harry Kane in der Startelf standen. Musiala und Díaz könnten bei ihren geplanten Rückkehrterminen wieder zusätzliche Möglichkeiten für die Besetzung dieser Positionen schaffen. Bis dahin müssen die Bayern die Ausfälle mit dem vorhandenen Personal auffangen.
Offiziell: Chatzialexiou wird Krösche-Nachfolger in Frankfurt

Eintracht Frankfurt hat die Nachfolge von Markus Krösche geregelt: Joti Chatzialexiou wird neuer Sportvorstand des Bundesligisten. Der 50-Jährige wechselt zum 1. Februar 2027 vom 1. FC Nürnberg an den Main und hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 unterschrieben, wie die Eintracht mitteilte. Für den gebürtigen Frankfurter greift eine eigens für einen Wechsel zu seinem Heimatverein vereinbarte Ausstiegsklausel. Sein Nürnberger Vertrag war erst im August bis 2028 verlängert worden. Eine Ablösesumme nannten die Vereine nicht. Bis zum Wechsel soll Chatzialexiou seine Aufgaben beim FCN weiter erfüllen. Die Franken betonten, der Abschied erfolge bewusst nach der bevorstehenden Wintertransferphase. Aufsichtsratschef Peter Meier kündigte an, möglichst in den kommenden Tagen einen Nachfolger präsentieren zu wollen. Dieser soll gemeinsam mit Chatzialexiou den Übergang gestalten.
In Frankfurt übernimmt Chatzialexiou von Krösche, der Mitte Oktober nach mehr als fünf Jahren auf eigenen Wunsch freigestellt worden war. Vorstandschef Axel Hellmann würdigte den Neuzugang als „ausgewiesenen Fachmann“ und verwies auf dessen Netzwerk sowie seine Erfahrung beim Aufbau sportlicher Strukturen. Präsident und Aufsichtsratschef Mathias Beck formulierte die künftigen Schwerpunkte: Die Eintracht will eigene Talente stärker fördern und den deutschen Markt intensiver beobachten, ohne ihre internationalen Ambitionen zurückzunehmen. Dazu passt Chatzialexious bisheriger Weg: Vor seinem Amtsantritt in Nürnberg im Sommer 2024 arbeitete er mehr als zwei Jahrzehnte beim Deutschen Fußball-Bund, zuletzt als Sportlicher Leiter der Nationalmannschaften. Auch im Nachwuchs der Eintracht war er als Trainer tätig. Er kehrt in die Heimat zurück. Nur für seinen Heimatverein habe er einen Abschied vom Club überhaupt in Betracht gezogen, erklärte Chatzialexiou. Schon im Vorfeld hatte Sky und der ntv-Transfer-Ticker über den sich anbahnenden Deal berichtet.
Frankfurts Sportboss-Suche beendet: Chatzialexiou wird Krösche-Nachfolger

Joti Chatzialexiou wird neuer Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. Nach Sky-Informationen ist die Entscheidung gefallen: Der 50-Jährige verlässt den 1. FC Nürnberg und tritt die Nachfolge von Markus Krösche an. Sämtliche Verträge sind bereits unterschrieben, das neue Arbeitspapier gilt bis 2030. Als Starttermin ist der 1. Februar 2027 vorgesehen. Finden die Klubs noch eine frühere Lösung, könnte Chatzialexiou seine Tätigkeit in Frankfurt vorzeitig aufnehmen. Eine offizielle Verkündung steht bislang aus. Sky hatte bereits am Donnerstag bei „Transfer Update – die Show“ und im ntv-Transfer-Ticker enthüllt, dass sich Chatzialexiou und die Eintracht nach konkreten Gesprächen grundsätzlich über eine Zusammenarbeit geeinigt hatten. Die finale Entscheidung lag anschließend bei den Frankfurter Gremien – nun ist sie gefallen.
Für den Wechsel macht Chatzialexiou nach Sky-Informationen von einer Ausstiegsklausel Gebrauch, die eigens für ein Engagement bei Eintracht Frankfurt in seinem Nürnberger Vertrag verankert wurde. Die dadurch fällige Ablösesumme liegt im sechsstelligen Bereich. Erst im August hatte der Club den Vertrag mit seinem Sportvorstand vorzeitig verlängert und damit auf Kontinuität in der sportlichen Führung gesetzt. Chatzialexiou war im Sommer 2024 nach zwei Jahrzehnten beim Deutschen Fußball-Bund nach Nürnberg gewechselt und prägte dort die sportliche Neuausrichtung sowie die Entwicklung zahlreicher Talente. Mit Frankfurt ist der gebürtige Hesse ebenfalls eng verbunden: Bis 2009 arbeitete er für verschiedene Nachwuchsmannschaften der Eintracht. Nun kehrt er in verantwortlicher Position zurück und soll die Arbeit des im Oktober ausgeschiedenen Krösche fortführen. Bis zu seinem vorgesehenen Amtsantritt muss die Eintracht das Wintertransferfenster noch in der aktuellen Führungsstruktur bewältigen. Ob Nürnberg Chatzialexiou bis dahin arbeiten lässt oder ihn vorzeitig freistellt, ist offen.
Offiziell: Boldt abberufen – Bindzus führt Hannover 96 allein

Hannover 96 hat die Trennung von Jonas Boldt offiziell bestätigt. Der für die Bestellung der Geschäftsführung zuständige Aufsichtsrat der Hannover 96 Management GmbH verständigte sich einstimmig darauf, den Geschäftsführer Sport mit sofortiger Wirkung abzuberufen. Damit bestätigte der Zweitligist die zuvor exklusiv von Sky und im ntv-Transfer-Ticker vermeldete Entscheidung. Boldts Amtszeit an der Leine endet nach nur fünf Monaten: Der 44-Jährige hatte seine Aufgabe am 1. Juni übernommen und damals einen Vertrag bis zum 31. Mai 2029 erhalten. Zu den wirtschaftlichen Folgen der vorzeitigen Abberufung machte Hannover keine Angaben. In der Geschäftsführung ist die Lage dagegen geklärt. Henning Bindzus führt die Hannover 96 GmbH & Co. KGaA fortan allein und trägt damit vorerst die Verantwortung auf Geschäftsführungsebene.

Boldt bei Hannover entlassen!
Die Entscheidung ist die Folge einer sportlich unbefriedigenden Entwicklung und wachsender Unruhe rund um den Klub. Boldt hatte im September die Trennung von Trainer Christian Titz vorangetrieben und anschließend Sandro Wagner verpflichtet. Der erhoffte Aufschwung blieb jedoch aus: Hannover blieb unter Wagner zuletzt sieglos, verlor drei von vier Pflichtspielen und scheiterte im DFB-Pokal am 1. FC Kaiserslautern. Nach Sky-Informationen wird die Trainerfrage dennoch getrennt von der Personalie Boldt bewertet. Wagner genießt bei den maßgeblichen Entscheidungsträgern weiterhin Rückhalt und soll seine Arbeit fortsetzen. Hannover hatte ursprünglich angekündigt, Boldts bisherige Arbeit in der kommenden Woche umfassend zu prüfen. Der Aufsichtsrat zog die Entscheidung nun vor und schuf bereits vor dem Ligaspiel gegen Dynamo Dresden Fakten. Offen ist, wie der sportliche Bereich nach Boldts Abberufung kurzfristig organisiert wird und ob zeitnah ein Nachfolger gesucht werden soll. Mit Bindzus besteht auf Geschäftsführungsebene eine klare Übergangslösung.
Exklusiv: Paukenschlag bei Hannover 96! Jonas Boldt muss sofort gehen
Jonas Boldt ist bei Hannover 96 mit sofortiger Wirkung freigestellt worden. Nach exklusiven Sky-Informationen haben die Verantwortlichen des Zweitligisten entschieden, die Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer Sport zu beenden. Die offizielle Verkündung durch den Verein soll zeitnah erfolgen. Damit ziehen die Niedersachsen Konsequenzen aus der sportlich unbefriedigenden Entwicklung und der zunehmenden Unruhe rund um den Klub. Zuletzt war bereits bekannt geworden, dass der Aufsichtsrat die bisherige Arbeit Boldts bewerten und über dessen Zukunft entscheiden wollte. Dabei sollte es ausdrücklich nicht allein um das Ergebnis des anstehenden Spiels gegen Dynamo Dresden gehen, sondern um die grundsätzliche Einschätzung seiner bisherigen Amtsführung. Nun ist die Entscheidung gefallen: Boldt muss seinen Posten mit sofortiger Wirkung räumen.
Besonders im Fokus stand zuletzt auch Boldts Entscheidung, Sandro Wagner als Trainer zu verpflichten und sich zuvor vom beliebten Christian Titz zu trennen. Der bislang ausbleibende sportliche Aufschwung erhöhte den Druck auf den Geschäftsführer erheblich. Hannover blieb zuletzt sieglos, verlor drei von vier Partien und kassierte eine schmerzhafte Niederlage im Niedersachsen-Derby. Die Trainerfrage wird nach Sky-Informationen zunächst getrennt von der Personalie Boldt bewertet. Wagner genießt bei den maßgeblichen Entscheidungsträgern weiterhin Rückhalt und soll seine Arbeit fortsetzen. Noch zuletzt hatten der Trainer und Boldt die Vorbereitung auf die Partie gegen Dresden wie gewohnt vorangetrieben. Für den Klub beginnt mit der sofortigen Freistellung seines Sportchefs nun eine Phase der Neuordnung. Wer Boldts Aufgaben vorübergehend übernimmt und wie Hannover die sportliche Führung dauerhaft neu aufstellt, ist derzeit offen. Klarheit über die nächsten Schritte dürfte der Verein mit der angekündigten offiziellen Mitteilung schaffen.