Der Sport-Tag

Fassungsloser Eintracht-Coach zerlegt seinen Kapitän

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12.10.2026 | 06:17 Uhr

Robin Koch hat sich nach Eintracht Frankfurts blamabler Defensivleistung und seiner persönlichen "Höchststrafe" kämpferisch gezeigt. "Mir ist klar, dass die kommenden Tage nicht einfach werden. Weglaufen oder den Kopf in den Sand stecken ist für mich aber keine Option", sagte der Kapitän des Fußball-Bundesligisten dem "Kicker". Der ehemalige Nationalspieler war beim 0:6 (0:4) bei RB Leipzig zur Halbzeit ausgewechselt worden.

Trainer Adi Hütter hatte seine Abwehr in dem Spiel als "nicht bundesligatauglich" beschrieben und gerade an Innenverteidiger Koch kein gutes Haar gelassen. Er habe ihn "erlöst", hatte der Österreicher gesagt: "Von einem Führungsspieler und Kapitän erwarte ich einfach etwas anderes. Wenn du 16 Tore bekommst und Leader in der Abwehr bist, dann setze ich irgendwann auch mal ein Zeichen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich erwarte mehr von Robin."

Koch beantwortete die Kritik professionell und will sich seiner Verantwortung stellen. "Ich bin Kapitän und meine Pflicht ist es, diese Niederlage gemeinsam mit dem Team aufzuarbeiten, wegzustecken und unsere Mannschaft wieder aufzurichten", sagte er und versicherte, er werde sich "dieser Aufgabe und den Herausforderungen der kommenden Wochen mit voller Überzeugung und allem, was ich habe, stellen."

Verwendete Quelle: ntv.de