Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen lieben Leserinnen und Leser,
Donald Trump ärgert sich wieder einmal über den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Kritik an seinem Diesel-Deal mit Kremlchef Wladimir Putin verbittet sich der US-Präsident hingegen. Auf den Unmut in Kiew über das Geschäft, das Putins Kriegskasse füttert, reagiert Trump mit dem Vorschlag, die Ukrainer mögen sich doch per Neuwahl einen neuen Präsidenten suchen. Zu alledem verkündete er einen angeblichen Nichtangriffspakt, der erstmal nur für Energieanlagen in beiden Ländern gelten soll, und zwar sofort - von dem Selenskyj nach eigenem Bekunden aber nichts weiß. Russland scheint dem Willen Trumps nicht zu folgen und seine Angriffe auf ukrainische Energieanlagen fortzusetzen. Zumindest die Außenminister der EU wollen Selenskyj heute mit neuen Sanktionen den Rücken stärken - und so viele Unterstützer der russischen Kriegsmaschinerie ins Visier nehmen wie nie zuvor.
Ansonsten steht noch folgendes an:
Findet die CDU einen Weg aus ihrer existenziellen Krise? Die Parteiführung schließt heute ihre zweitägigen Beratungen über die Konsequenzen aus der Serie krachender Niederlagen bei den Landtagswahlen im September ab und stellt anschließend Ergebnisse vor.
Der Prozess gegen den früheren Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wird um 9.30 Uhr mit der Vernehmung der Hauptzeugen fortgesetzt.
Gymnasiasten und Studenten in Frankreich wollen den Druck auf die Regierung mit weiteren Protesten erhöhen.
In Stockholm wird um 11.45 Uhr über den letzten Nobelpreis des Jahres entschieden. Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften gibt bekannt, wer den Wirtschaftsnobelpreis erhält.
In Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin beginnen die Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und Linken.
Und damit weiter mit den Nachrichten des Tages! Sie erreichen mich unter tobias.hauser@ntv.de