Unterhaltung

Mehrere Konzerte abgesagtHaftbefehl steht unter "ärztlicher Aufsicht"

12.10.2026, 07:04 Uhr
00:00 / 02:10
Video poster

Haftbefehl hat seit Jahren mit den Folgen seiner Drogensucht zu kämpfen. Der Rapper steht daher nach Angaben seines Bruders derzeit unter "ärztlicher Aufsicht". Mehrere eigentlich geplante Auftritte fallen ins Wasser.

Der Rapper Haftbefehl muss erneut aus gesundheitlichen Gründen mehrere Konzerte absagen. "Ich sitze hier gerade im Namen der Familie, um Euch Folgendes mitzuteilen: Mein Bruder Aykut kann gerade selbst nicht zu Euch sprechen, denn er befindet sich aktuell unter ärztlicher Aufsicht und muss sich gerade voll und ganz auf seine Gesundheit konzentrieren", erklärt sein Bruder Cem Anhan in einem auf Instagram und TikTok geteilten Video.

"Deshalb haben wir uns als Familie gemeinsam in Absprache mit ihm dazu entschieden, seine angesagten Konzerte abzusagen. Wir wissen, dass viele jetzt enttäuscht sind. Und es tut uns umso mehr leid, wir danken jedem Einzelnen für seine Unterstützung."

Neue Details zum Gesundheitszustands des Rappers wurden von Anhan in dem Video nicht genannt. In einer Netflix-Doku hatte Haftbefehl im vergangenen Jahr seine langjährige Drogenabhängigkeit öffentlich gemacht.

Erst Ende September war Haftbefehl nach längerer Zeit wieder auf der Bühne gesehen. Bei einem Konzert in Frankfurt zeigte er sich mit mehreren weiteren Rappern auf der Bühne. Darunter befanden sich Olexesh, Veysel, Kardo und Milonair. Über Mund und Nase trug Haftbefehl dabei eine schwarze Maske, die wohl gesundheitliche Schäden aufgrund des Drogenkonsums verdecken soll und performte seine Hits jeweils mit personeller Unterstützung durch weitere Musiker.

Statt der ursprünglich angesetzten zwei Stunden, endete sein Frankfurter Auftritt bereits nach einer Stunde. Die eigentlich folgenden Konzerte in Düsseldorf und Berlin entfallen nun. Bereits im Frühjahr hatte Haftbefehl nach mehreren kurzfristig abgesagten Festivalauftritten eine gesundheitliche Pause angekündigt. Jetzt folgt die nächste.

Quelle: ntv.de, lme

DrogenKonzertRap