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Baden-WürttembergKSC-Coach Senft: Warme Worte für Klose - und noch ein Neuer?

17.09.2026, 15:51 Uhr
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Karlsruhe steht gegen Nürnberg unter Druck. Im direkten Trainer-Duell liegt Maximilian Senft aber vorn. Auch zu einem möglichen Ersatz für den verletzten Stürmer Moritz Broschinski äußert er sich.

Karlsruhe (dpa/lsw) - Maximilian Senft geht mit guten Erinnerungen ins nächste Trainer-Duell mit Miroslav Klose. Er habe den früheren Weltklasse-Stürmer im März 2023 als "herzlich und bodenständig" kennengelernt, sagte der 37-Jährige, der mit dem Karlsruher SC in der 2. Fußball-Bundesliga am Samstag (13.00 Uhr/Sky) auf Klose und den 1. FC Nürnberg trifft.

Senft war damals Trainer bei der SV Ried, feierte einen 2:1-Auswärtssieg gegen Klose und den SCR Altach. Er sei damals noch ein Novize in der österreichischen Bundesliga und Klose "der WM-Held" gewesen, berichtete Senft. Dennoch sei ihm der Weltmeister von 2014 "auf Augenhöhe" begegnet. Das habe er als "sehr wertschätzend" empfunden, so Senft weiter.

Neuer Stürmer? Senft will "keine Schnellschüsse"

Der KSC steht gegen Nürnberg unter Druck. Nach zwei deutlichen Heimniederlagen nacheinander drohen die Badener vor der Länderspielpause in der Tabelle unten reinzurutschen. Der FCN indes ist mit 13 von 15 möglichen Punkten in die neue Saison gestartet. Die Franken seien "eine Mannschaft der Stunde", meinte Senft. Sie hätten "sehr viel Offensivqualität", warnte er.

Ob die Badener nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Stürmer Moritz Broschinski in der eigenen Offensive noch mal nachrüsten, ließ der Österreicher offen. "Der Markt ist begrenzt", sagte Senft. "Wir denken unseren Weg langfristig." Man wolle "keine Schnellschüsse" machen.

"Ob der richtige Stürmer verfügbar und machbar ist, wird sich in den nächsten Tagen oder Wochen zeigen", sagte Senft. Broschinski wird dem KSC infolge einer Operation am Sprunggelenk wohl für den Rest des Jahres fehlen.

Quelle: dpa

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