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Berlin & BrandenburgErmittlungen gegen Lehrerin - Schulaufsicht eingeschaltet

17.09.2026, 15:54 Uhr
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Die Berliner Polizei geht dem Verdacht einer Sexualstraftat an einem minderjährigen Schüler nach. Grundlage ist eine Anzeige der Lehrerin selbst. Die Aufsichtsbehörden prüfen.

Berlin (dpa/bb) - Im Fall einer mutmaßlichen Sexualstraftat von einer Lehrerin an einem Schüler in Berlin ist die Schulaufsicht nach Behördenangaben eingeschaltet. Die erforderlichen Schutzmaßnahmen seien veranlasst worden, teilte ein Sprecher der Senatsbildungsverwaltung auf Anfrage mit. Nähere Angaben seien wegen der laufenden Ermittlungen nicht möglich.

Die Berliner Polizei ermittelt gegen eine Lehrerin. Die 39 Jahre alte Frau habe sich über eine Anwältin selbst schriftlich angezeigt, sagte ein Polizeisprecher. "Sie hat einen Fall zur Selbstanzeige gebracht", sagte er. Zuvor berichtete die "Bild"-Zeitung.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes stehen laut Polizei erst am Anfang. Alle Beteiligten müssten noch vernommen werden. Weitere Angaben machte die Polizei bislang nicht. Laut "Bild"-Bericht soll die Lehrerin den 15 Jahre alten Schüler nach Angaben von Eltern zunächst zu Treffen außerhalb der Schule überredet haben. Dazu äußerte sich die Berliner Ermittlungsbehörde nicht.

Laut Bildungsverwaltung gibt es bei Verdachtsfällen "sexualisierter Gewalt und sexueller Übergriffe durch Schulpersonal" verbindliche Verfahrensregelungen. "Nach diesen Vorgaben wird auch in dem vorliegenden Fall gehandelt", hieß es.

Quelle: dpa

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