Hamburg & Schleswig-HolsteinRekordsieger Kiel erreicht ohne Probleme das Achtelfinale

Schon früh baut Kiel einen deutlichen Vorsprung auf und lässt dem gastgebenden Zweitligisten TV Hüttenberg keine Chance. Das Achtelfinale wird am Samstag nach dem 117. Derby gegen Flensburg ausgelost.
Wetzlar (dpa/lno) - Bundesligist THW Kiel ist ungefährdet in das Achtelfinale des deutschen Handball-Pokals eingezogen. Der Rekordsieger gewann sein Zweitrundenspiel beim Zweitligisten TV Hüttenberg vor 3.560 Zuschauern 41:23 (22:11). Domen Makuc trug als bester Werfer sechs Tore zum Sieg der Norddeutschen bei. Für Hüttenberg erzielte David Kuntscher acht Treffer.
Die gastgebenden Mittelhessen waren in das etwa 15 Kilometer entfernte Wetzlar ausgewichen. Die Arena des dortigen Bundesligisten war frei, da die HSG Wetzlar parallel beim SC Magdeburg antreten musste.
Kiel muss auf Spielmacher Elias Ellefsen à Skipagøtu verzichten
Auch ohne Spielmacher Elias Ellefsen à Skipagøtu, der Färinger fehlte aus gesundheitlichen Gründen, fanden die Kieler nach fünf Siegen in bisher fünf Bundesligapartien gut ins Spiel. Kreisläufer Veron Nacinovic traf in der 6. Minute zum 6:1, und TVH-Trainer Stefan Kneer nahm seine erste Auszeit.
Kiel ließ aber nicht nach. Linksaußen Vincent Büchner sorgte mit seinem Treffer zum 18:8 (21.) für die erste Zehn-Tore-Führung. THW-Trainer Börge Lund wechselte früh durch. Auf der Rechtsaußenposition kam der erst 18 Jahren alte Vincent Faciejew zum Einsatz. Ohne Probleme brachten die Schleswig-Holsteiner den Sieg ins Ziel.
Das Achtelfinale wird am Samstag nach dem 117. Nordderby zwischen dem THW und der SG Flensburg-Handewitt (Anpfiff 18.00 Uhr/live bei Dyn und in der ARD) ausgelost. Gespielt wird die nächste Runde am 11. und 12. November.