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Niedersachsen & BremenGewerkschaft der Polizei kritisiert Standortwahl des DGB

26.09.2026, 17:15 Uhr
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Nach personalintensiven Einsätzen und dem bevorstehenden Tag der Deutschen Einheit fragt die Polizeigewerkschaft Bremen, warum die Hansestadt für eine Großdemonstration ausgewählt wurde.

Bremen (dpa/lni) - Die Deutsche Polizeigewerkschaft Bremen kritisiert den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) für die Standortwahl einer Großdemonstration. Rund 7.000 Menschen waren beim bundesweiten Aktionstag für den Sozialstaat und die Demokratie am Samstag in der Hansestadt auf die Straße gegangen. Bremen war dabei eine von 15 Städten bundesweit. Die Demo bedeutete einen Großeinsatz für die Bremer Polizei, die nach eigenen Angaben auf äußerst belastende Wochen mit zahlreichen personalintensiven Einsatzlagen zurückblickt.

Gleichzeitig stehe mit den zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit vom 2. bis 4. Oktober bereits das nächste Großereignis unmittelbar bevor, teilte die Polizeigewerkschaft mit. Dabei betonte die Gewerkschaft, dass sie sich ausdrücklich zum Demonstrationsrecht bekennt.

"Demonstrationen dürfen und sollen Wirkung entfalten. Heute trifft diese zusätzliche Belastung aber ausgerechnet diejenigen, die das Demonstrationsrecht gewährleisten und schützen müssen", erklärt der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Bremen, Bernard Soika.

Der DGB ist der gewerkschaftliche Dachverband der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und vertritt damit mittelbar auch die Interessen zahlreicher Beschäftigter. Wer Solidarität mit Beschäftigten einfordert, sollte dabei auch die Beschäftigten der Polizei nicht aus dem Blick verlieren, forderte die Polizeigewerkschaft.

Quelle: dpa

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