SachsenDurchsuchungen nach bewaffneten Angriffen in Dresden

In der Dresdner Neustadt griffen Vermummte zwei Gruppen an. Nun hat die Polizei Wohnungen in drei Bundesländern durchsucht.
Dresden (dpa/sn) - Nach Angriffen mit Bierflaschen, Schlagstock und Schusswaffe in der Dresdner Neustadt hat die Polizei bei sieben Verdächtigen Durchsuchungen durchgeführt. Den 20- bis 35-Jährigen wird unter anderem gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, wie das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft mitteilten. Es wurden Objekte in Sachsen, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern durchsucht.
Sie sollen in der Nacht zum 5. August gemeinsam mit drei weiteren, bislang unbekannten Tätern eine vier- und eine fünfköpfige Gruppe attackiert haben. Zunächst kam es zu verbalen Auseinandersetzungen, dann warfen die mit Sturmmasken vermummten Angreifer mit Bierflaschen nach den Opfern. Bei der zweiten Attacke traten sie auch auf einen Pkw ein, mit dem die Geschädigten flüchteten, und forderten eine Frau unter Vorhalt eines Schlagstocks und einer Schusswaffe auf zu verschwinden.