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SachsenSächsinnen bei Lebenserwartung bundesweit auf Platz zwei

04.11.2026, 09:02 Uhr
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Sachsens Lebenserwartung liegt wieder über dem Vor-Corona-Niveau. Bei den Frauen reicht es bundesweit für Platz zwei – bei den Männern nicht. Woran liegt der Unterschied?

Wiesbaden (dpa/sn) - Die Lebenserwartung in Sachsen ist leicht gestiegen. Nach Angaben des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) hat ein 2025 geborenes Mädchen im Schnitt 84,3 Jahre vor sich, ein Junge 78,6 Jahre. Gegenüber dem Zeitraum 2019 stieg die Lebenserwartung für Jungen um 0,5 Jahre und für Mädchen um 0,2 Jahre. Damit liegt sie im Freistaat erstmals wieder über dem Vor-Corona-Niveau.

Im Vergleich mit den anderen Bundesländern liegt die Lebenserwartung sächsischer Frauen hinter Baden-Württemberg (84,6) gemeinsam mit Bayern auf Platz zwei. Die Männer im Freistaat rangieren dagegen im Mittelfeld.

Eine der möglichen Erklärungen für die unterschiedlichen Entwicklungen bei Männern und Frauen sehen die Wissenschaftler des BiB im Tabakkonsum. "Der Tabakkonsum ebbte bei Männern schon vor mehreren Jahrzehnten ab, so dass die negativen Folgen bereits zurückgehen", erläuterte Pavel Grigoriev, Leiter der Forschungsgruppe Mortalität am BiB. Bei Frauen breitete sich das Rauchen demnach erst ab etwa 1970 aus, weshalb die damit verbundenen negativen Folgen aktuell noch zunehmen.

Quelle: dpa

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