Xi hat andere PrioritätenChinas Wirtschaft stemmt sich gegen mehrere KrisenDie zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt steckt nicht in einer, sondern gleich mehreren Krisen. Harsche Lockdowns legen Industrie und Konsum lahm. Ein Immobiliencrash bedroht das Finanzsystem. Anders als in der Vergangenheit hält sich die Führung in Peking mit teuren Hilfsmaßnahmen zurück.02.08.2022Von Max Borowski
Zweites Schwächequartal in FolgeUS-Wirtschaft rutscht in die Rezession abDie Wirtschaftsleistung der USA schrumpft weiter - trotz guter Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Technisch gesehen befindet sich das Land damit in der Rezession. Von einer Konjunkturschwäche auf breiter Basis will der US-Notenbankchef allerdings nichts wissen.28.07.2022
"2,5 Prozent des BIP" Johnson rechnet mit stark steigendem NATO-EtatDie NATO verstärkt ihre Kräfte und das wird teuer: Zum Abschluss des Gipfels in Madrid hängt der britische Premier ein Preisschild an die neue Wehrhaftigkeit: 2,5 Prozent des BIP müssten künftig wohl angepeilt werden. Auch US-Präsident Biden spricht über Geld. 30.06.2022
Millionen Arbeitsplätze bedrohtStudie: Gasstopp könnte zwölf Prozent des BIP vernichtenMitte Juni drosselt Russland erstmals seine Gaslieferungen an Deutschland. Sollte der Kreml die Versorgung vollständig einstellen, drohen der deutschen Wirtschaft katastrophale Konsequenzen. Für energieintensive Betriebe ist Deutschland damit als Standort plötzlich unattraktiv.28.06.2022
"Jetzt brennt es lichterloh"Deutsche Industrie sieht schwarzDer BDI senkt seine Konjunkturprognose um mehr als die Hälfte. Und das ist noch das günstige Szenario ohne Unterbrechung der russischen Gaslieferungen. Dass die Industrie so schwer von der Energiekrise getroffen wird, liegt an eigenen Fehlern in der Vergangenheit, so Verbandschef Russwurm. 21.06.2022
Stabilitätspakt-Reform kommtEU will Schuldenvorgaben bis 2024 aussetzenNach der Corona-Pandemie belastet auch der Ukraine-Krieg die europäischen Staaten ökonomisch stark. Die EU-Kommission schlägt daher vor, die Schuldenkriterien für die EU-Staaten erst ab 2024 wieder in Kraft zu setzen. Aktuell würde kaum ein Land die Kriterien erfüllen.23.05.2022
Rezession vermiedenWirtschaft wächst zu Jahresbeginn kaum - Krieg bremst ErholungDie deutsche Wirtschaft kehrt zu Jahresbeginn auf den Wachstumspfad zurück. Getragen wird die Erholung vor allem von Investitionen. Mit Beginn des russischen Krieges wird ein weiterer Anstieg der Wirtschaftsleistung allerdings praktisch abgewürgt.29.04.2022
Düstere Weltbank-PrognoseWirtschaftsleistung der Ukraine halbiert sichIm Januar fällt die Prognose der Weltbank für das Wirtschaftswachstum der Ukraine noch durchaus optimistisch aus. Damals erwarten die Ökonomen ein Plus von drei Prozent. Der Angriff durch Russland ändert alles. "Sehr ernüchternd" seien die Ergebnisse der jüngsten Analyse, heißt es. Russlands Wirtschaftsleistung werde aber auch zweistellig schrumpfen.11.04.2022
Krieg löst Versorgungsschock ausRussische Wachstumsprognose deutlich gesenktDer russische Krieg in der Ukraine hat nicht nur katastrophale humanitäre Folgen - auch die Weltwirtschaft leidet unter der russischen Invasion. Erste Wachstumsprognosen seit Beginn des Krieges sagen massive wirtschaftliche Einbrüche in Russland und der Ukraine voraus. 31.03.2022
Folgen des Ukraine-KriegsWirtschaftsweise senken Konjunkturprognose deutlichSteigende Energiepreise, Engpässe bei Agrarprodukten: Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auch auf die deutsche Wirtschaft aus. Die Wirtschaftsweisen senken nun ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 1,8 Prozent. Noch im November hatten sie mit einem Wachstum von 4,6 Prozent gerechnet. 30.03.2022