Trumps Iran-DebakelDas passiert, wenn ein Polit-Dilettant Krieg führtEin an der Welt, Fakten und Wissenschaft desinteressierter Golfspieler regiert das mächtigste Land der Erde wie ein Autokrat. Sein Mach-was-dir-gefällt-Wesen ist vom Schlage Putins. Sobald Donald Trump aber auf Gegner trifft, die wie er auf internationales Recht und Menschlichkeit pfeifen, sieht es düster für ihn aus.12.04.2026Ein Kommentar von Thomas Schmoll
"Hohes Risiko" für KarrierePersönlich kann JD Vance in Islamabad fast nur verlierenSein Auftrag für die Iran-Verhandlungen ist kaum zu erfüllen. Gelingt dem US-Vizepräsidenten trotzdem ein Abkommen, könnten seine Chancen als Trumps Nachfolger steigen. Doch mit diplomatischem Geschick fiel Vance bisher nicht auf.11.04.2026
Vance zeigt sich optimistischTrump: Iraner sind nur noch am Leben, um zu verhandelnDie USA und der Iran stehen kurz vor Gesprächen über eine mögliche Friedenslösung - da erhöht Trump noch einmal den Druck. Auf martialische Weise warnt der US-Präsident vor einem Scheitern der Verhandlungen. Sein Vize Vance wählt derweil deutlich harmonischere Worte.10.04.2026
Frust über Nato-PartnerTrump soll vor Rutte stundenlange Schimpftirade abgelassen habenZwischen Donald Trump und vor allem vielen europäischen Staaten herrscht Krisenstimmung. Und das nicht erst seit dem Iran-Krieg. Dass mehrere Nato-Partner den Vereinigten Staaten die Unterstützung für Angriffe auf das Land verweigern, bringt das Fass wohl fast zum Überlaufen.10.04.2026
Mehr Zusammenarbeit zugesagtChina lobt Nordkoreas Widerstand gegen Druck der USADie Staatsführung in Peking zeigt sich mit ihrem Partner Nordkorea zufrieden. Bei einem Besuch des Außenministers in Pjöngjang gibt es lobende Worte für Diktator Kim Jong Un. Beide Länder wollen enger kooperieren.10.04.2026
Erstes Gespräch nach WaffenruheMerz wirbt bei Trump-Telefonat für diplomatische Schritte im IranNach wochenlangen Kämpfen gibt es eine Atempause im Iran-Krieg. Friedrich Merz telefoniert kurz nach Ausrufen der Waffenruhe mit US-Präsident Donald Trump und wirbt für diplomatische Schritte. Verteidigungsminister Pistorius stellt gar Hilfe in Aussicht. 08.04.2026
Wichtiger Verbündeter TeheransChina mischte bei Verhandlungen über Feuerpause mitChina kauft dem Iran viel Öl ab und unterstützt das von Sanktionen betroffene Land seit Jahren. Laut Medienberichten hat Peking Teheran ermutigt, offen für eine Feuerpause zu sein. Direkt bestätigen will das die Außenamtssprecherin aber nicht.08.04.2026
Wenig Entgegenkommen des IranMilitärexperte Masala sieht "strategische Niederlage der USA"US-Präsident Trump spricht mit Blick auf die vereinbarte Feuerpause mit dem Iran von einem "vollständigen Sieg" der USA. Obwohl nun weitere Verhandlungen anstehen, gibt es an dieser Darstellung erhebliche Zweifel. Ein Experte sieht die Forderungen der US-Regierung mitnichten erfüllt.08.04.2026
China soll Iran gedrängt habenTrump erklärt Einigung mit Teheran zum "totalen und vollständigen Sieg"International war die Sorge groß vor einer neuen Eskalation im Iran-Krieg. Doch kurz vor Ende eines von US-Präsident Trump gesetzten Ultimatums einigen sich die Kriegsparteien auf eine Waffenruhe. Nun reklamiert Trump den Erfolg ganz klar für sich. Aber auch ein anderes Land könnte mitgewirkt haben. 08.04.2026
"Ausweg aus Geschwafel"US-Politiker reagieren verhalten auf WaffenruheIn der Nacht haben sich die USA und der Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe verständigt. Während der US-Präsident dies als Sieg verkauft, sehen die Reaktionen aus der Politik anders aus. Sowohl Demokraten als auch Republikaner äußern sich skeptisch.08.04.2026