Angekündigte WaffenproduktionBerlin sagt Kiew fünf Milliarden Euro Militärhilfe zuBeim Besuch von Präsident Selenskyj in Berlin sagt Kanzler Merz der Ukraine weitere fünf Milliarden Euro Militärhilfe zu – auch zur geplanten gemeinsamen Produktion weitreichender Raketen. Teil des Hilfspakets ist zudem ein Vertrag mit einem deutschen Rüstungskonzern über neue Luftverteidigungssysteme.28.05.2025
Nach Waffenzusagen an SelenskyjKreml wirft Bundesregierung Kriegstreiberei vor - Wadephul widersprichtDer Verursacher des Angriffskriegs auf die Ukraine macht der Bundesregierung schwere Vorwürfe. Demnach zwinge Kanzler Merz mit seiner Zusicherung weiterer militärischer Unterstützung Kiew dazu, "weiter zu kämpfen". Eine diplomatische Lösung sei dadurch gefährdet, heißt es aus Russland.28.05.2025
Zehn Männer und eine FrauGleich für die erste Sitzung haben Union und SPD viel vorDie Themenliste für die erste Sitzung des Koalitionsausschusses von Union und SPD ist lang. Ein paar Probleme gibt es auch zu besprechen. Dabei soll das Gremium keine Konflikte lösen, sondern einen großen Plan entwerfen.28.05.2025
Weitreichende WaffensystemeMerz verspricht Ausbau der Militärhilfe für die UkraineDas Wort Taurus meidet Bundeskanzler Merz in einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Allerdings kündigt er an, dass Deutschland und die Ukraine eine Absichtserklärung für die Beschaffung weitreichender Waffensysteme unterschreiben wollen. Und er äußert sich zu Nord Stream 2.28.05.2025
Zwischen Oval Office und KremlMerz und Selenskyj schmieden einen Plan für Trump - und einen für PutinSelenskyj und Merz treffen sich erstmals im Kanzleramt. Viel Zeit ist nicht, aber viel zu besprechen. Die Lehre aus den letzten Wochen: Ohne Trump läuft es nicht. Umso mehr müssen die Europäer tun. Die gute Chemie zwischen Berlin und Kiew kann viel voranbringen. 28.05.2025Von Frauke Niemeyer
Angriffe und düstere PrognosenMerz trifft Selenskyj - doch die Hoffnung ist verflogenVor wenigen Wochen schimmerte noch Optimismus durch, als Kanzler Merz den ukrainischen Staatschef Selenskyj traf. Beim Empfang heute in Berlin dürfte die Stimmung gedrückter sein, aus mehreren Gründen.28.05.2025
"Es ist nun allerhöchste Zeit"Ruf nach Taurus-Lieferungen wird lauterErst vor Kurzem erklärt Kanzler Merz, dass er die Debatte über Taurus-Lieferungen nicht öffentlich führen werde. Allerdings ist sie schon im vollen Gange, auch in seiner Partei.28.05.2025
"Von seinem Irrweg abbringen"SPD-Politiker fordern Stopp von Waffenlieferungen an IsraelNach ungewöhnlich starker Kritik von Kanzler Merz an Israels Vorgehen im Gazastreifen werden Rufe nach Rüstungsexportstopp lauter. Mehrere SPD-Politiker sehen darin einen Hebel gegen die humanitäre Katastrophe – und keinen Bruch mit der deutschen Staatsräson.27.05.2025
Nach Aussagen von MerzWadephul hält Waffenstillstand in Ukraine "für erreichbar"Mit seiner Äußerung zu einer Aufhebung der Reichweitenbegrenzung für Waffen an die Ukraine sorgt Merz für Aufruhr. Die Chancen auf einen Waffenstillstand schätzt der Kanzler schlecht ein. Jedoch bewertet sein Außenminister Wadephul die Lage vor seinem Antrittsbesuch in den USA optimistischer.27.05.2025
Kanzler "imitiert" US-PräsidentMerz enthüllt Details aus Telefonat mit TrumpSo sieht man Kanzler Merz eher selten: Locker und amüsiert erzählt er in einem Interview von seinem ersten Telefongespräch mit US-Präsident Trump. Das sei ganz so verlaufen, wie man sich das bei Trump vorstelle - und liefert ein eindrückliches Beispiel.27.05.2025