Forensik-Ausstattung für UkraineBKA hilft bei Aufklärung von KriegsverbrechenNach den Gräueltaten von Butscha steht das brutale Vorgehen russischer Truppen außer Frage. Experten bewerten die Taten als Kriegsverbrechen. Für eine genauere Aufklärung sendet das Bundeskriminalamt erstmals Hilfsmittel an die Ukraine, um das Land bei der Beweissicherung zu unterstützen.07.05.2022
22 rechtswidrige TötungenAmnesty dokumentiert russische KriegsverbrechenDie Menschenrechtsorganisation Amnesty International dokumentiert zahlreiche russische Kriegsverbrechen. Es soll rechtswidrige Luftangriffe und außergerichtliche Hinrichtungen gegeben haben. Entscheidend sei, dass alle Verantwortlichen vor Gericht gestellt würden, heißt es in dem Bericht. 06.05.2022
Auf Decken und bei KerzenscheinEin Kind bekommen im KriegStellen Sie sich vor, Sie sind schwanger - oder Ihre Frau, Freundin, Schwester, Tochter - und es gibt kein Wasser, keinen Strom. Keine Sicherheit. Keine Normalität. Und dann schlagen Bomben ein. Anna Timochenko ist es genau so ergangen. 03.05.2022Von Sabine Oelmann mit Maryna Bratchyk
Der Kriegstag im ÜberblickRückschläge für Kremltruppen im Donbass - Weitere Folteropfer bei Kiew entdeckt Für das russische Militär läuft die Ostoffensive nicht rund. Trotz heftiger Kämpfe schaffen die Kremltruppen kaum Geländegewinne. Laut ukrainischem Generalstab verlieren sie sogar strategisch wichtige Ortschaften wieder. In Butscha entdecken Anwohner weitere Folteropfer. Der 66. Kriegstag im Überblick.30.04.2022
Streit um Geld für Nazi-GräuelDeutschland verklagt ItalienItalienische Gerichte eröffnen zahlreiche Verfahren von Privatleuten, die Entschädigung wegen NS-Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs verlangen. Deshalb verklagt Deutschland Italien nun vor dem Internationalen Gerichtshof. Berlin beruft sich auf die eigene Staatsimmunität. 30.04.2022
Hinterbliebene berichtenDrei Leben, die in Butscha endetenDie Menschen in Butscha begraben ihre Toten. Hunderte Zivilisten wurden dort vermutlich von russischen Truppen getötet. Mychailo Kowalenko, Mychailo Romanjuk und Maksym Kiriejew gehören zu ihnen. 30.04.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickLawrow attackiert die NATO - Russische Nuklearspezialisten im AKW SaporischschjaDie Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew laufen weiter schleppend - Selenskyj droht gar erneut mit einem Abbruch der Gespräche. Russlands Außenminister Lawrow macht auch die NATO dafür verantwortlich. Russische Behörden schicken Nuklearspezialisten in das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja.30.04.2022
Der Kriegstag im ÜberblickBundestag stimmt für Lieferung schwerer Waffen - Ukraine droht mit Beschuss RusslandsDie Kampfhandlungen im Osten der Ukraine nehmen weiter zu, Russland verlegt dazu mehr Kräfte in den Donbass. UN-Generalsekretär Guterres besucht Butscha und fordert Russlands Hilfe bei der Aufklärung möglicher Kriegsverbrechen. Der Bundestag gibt ein klares Votum für die Lieferung schwerer Waffen ab. 28.04.2022
Kriegsverbrechen in ButschaUkraine ermittelt gegen zehn russische SoldatenDie ukrainische Generalstaatsanwaltschaft leitet die ersten Ermittlungsverfahren gegen zehn russischen Soldaten wegen möglicher Kriegsverbrechen in Butscha ein. Sie sollen Zivilisten als Geiseln genommen und gefoltert haben. Auch vor Plünderungen schreckten sie demnach nicht zurück.28.04.2022
Besuch in Butscha und BorodjankaGuterres: Russland soll helfen, Kriegsverbrechen aufzuklärenUN-Generalsekretär Guterres besucht mit Butscha und Borodjanka zwei massiv zerstörte ukrainische Ortschaften. Er fordert Russland dabei auf, bei der Aufklärung möglicher Kriegsverbrechen mitzuarbeiten. Am Nachmittag trifft er den ukrainischen Präsidenten Selenskyj.28.04.2022