Trotz Gewalt in AfghanistanSechs EU-Länder wollen weiter abschiebenAbschiebungen in ein Krisengebiet: Ja oder nein? Die Bundesrepublik und fünf weitere Länder positionieren sich in ihrem Brief an die EU-Kommission eindeutig. Sie wollen weiterhin abschieben. EU-Botschafter in Kabul fordern dagegen einen Abschiebestopp. Auch innerhalb der Koalition ist man sich uneinig.10.08.2021
Lukaschenkos politische GeiselnIrak fliegt Flüchtlinge aus Belarus ausAn der Grenze zwischen Litauen und Belarus stranden Tausende Migranten aus dem Nahen Osten. Machthaber Lukaschenko hat sie mit dem Versprechen ins Land gelockt, sie in die EU zu schleusen. Nun kündigt die Regierung im Irak an, 280 der eigenen Landsleute wieder heimzuholen. 09.08.2021
"Hybrider Krieg"Belarus schleust Migranten in die EUImmer mehr Migranten und Flüchtlinge kommen über Belarus nach Litauen. Die dortige Regierung erhebt schwere Vorwürfe gegen den belarussischen Machthaber Lukaschenko. Der macht gar keinen Hehl aus seiner Rolle in der litauischen Migrationskrise.02.08.2021Von Denis Trubetskoy, Kiew
Weil Belarus Migranten schicktLitauen braucht mehr StacheldrahtLitauen ist in der EU kein klassisches Erstaufnahmeland für Geflüchtete. Doch seit einigen Wochen kommen Tausende Migranten, offenbar durchgewunken vom Nachbarstaat Belarus. Um die Außengrenze besser zu sichern, bittet das baltische Land nun um Beistand der EU.02.08.2021
Straftaten von ZuwanderernWir sollten offen über Kriminalität redenDie meisten Schutz suchenden Migranten werden in Deutschland bleiben. Wir sollten darüber diskutieren, warum manche von ihnen straffällig werden. Aber auch das Wirrwarr bei Abschiebungen muss ein Ende haben.17.07.2021Von Konstantin Kuhle
Amnesty-Bericht über LibyenMigranten berichten von Folter in LagernTausende Flüchtlinge befinden sich in libyschen Internierungslagern, nachdem ihr Versuch scheiterte, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Dort werden Zeugenberichten zufolge immer wieder Migranten misshandelt und ausgebeutet. Menschenrechtler fordern, dass die EU Konsequenzen zieht.15.07.2021
Boot sinkt bei Überfahrt nach EU43 Menschen vor Tunesien ertrunkenErneut kostet die gefährliche Mittelmeerroute von Libyen nach Italien Dutzenden Menschen das Leben: Mindestens 43 ertrinken, nachdem ihr Boot vor der tunesischen Küste gesunken ist. In Italien wird derweil ein Schiff der Seenotretter von Ärzte ohne Grenzen blockiert.03.07.2021
"CSU - Endlich Dahoam" Fake-Kampagne nimmt Seehofer aufs Korn Seehofer fordert mit einer Kampagne Städte und Kommunen auf, mehr Geflüchtete aufzunehmen. Wer die Position des Bundesinnenministers kennt, dürfte sich sehr über den Sinneswandel wundern. Die Erklärung ist einfach: Die Website ist ein großangelegter Fake.29.06.2021
"Das Baby war eiskalt"Die dramatische Rettung vor CeutaDas Foto ging im Mai um die Welt: Ein Rettungstaucher der spanischen Guardia Civil rettet ein Baby, dessen Mutter mit ihm in die Enklave Ceuta fliehen wollte, vor dem Ertrinken. Eine Begegnung einen Monat später.27.06.2021Von Nadja Kriewald, Ceuta
"Nicht allein NGOs überlassen"Sassoli fordert EU-Mission zur SeenotrettungSeit Jahren versuchen Menschen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. EU-Parlamentspräsident Sassoli fordert nun, dass die EU die Seenotrettung wieder in den Fokus nimmt. Bisher unterstützt sie die libysche Küstenwache - und macht sich laut UN mitschuldig.15.06.2021