Börsenweisheiten im Krieg"Kaufen, wenn Kanonen donnern"?Der Ukraine-Krieg treibt die Aktienkurse zu wilden Ausschlägen. Anleger scheinen hin- und hergerissen zwischen Börsenweisheiten wie "kaufen, wenn die Kanonen donnern" und "greife nie in ein fallendes Messer". Was ist davon zu halten?11.03.2022
"Nun fast täglich geführt"Putin sieht "positive Veränderungen" bei VerhandlungenDie Friedensverhandlungen in Belarus verlaufen bisher ergebnislos, auch das Gespräch zwischen Russlands Außenminister Lawrow und dem ukrainischen Amtskollegen Kuleba bringt keinen Durchbruch. Trotzdem kann Präsident Putin Fortschritte erkennen. Die Unterhändler sprechen laut Putin nun "fast täglich".11.03.2022
"Beitrag verdoppeln"EU prüft weitere 500 Millionen für UkraineNach dem russischen Angriff auf die Ukraine beschließt die EU, das Land mit 500 Millionen Euro Militärhilfe zu unterstützen. Um den Druck auf Russland zu erhöhen, fordert der EU-Außenbeauftragte Borrell nun eine deutliche Erhöhung der Hilfen - und spricht sich zugleich für schärfere Sanktionen aus.11.03.2022
Wieduwilts WocheSchade um unsere geile ZukunftPutins Krieg drückt die Aktienkurse, die Zeichen stehen auf Rezession. Nach zwei Jahren Pandemie und 30 Jahren verschlafener Modernisierung sind die Aussichten für Deutschland düster. Und da sollen wir auch noch "für den Frieden frieren"?11.03.2022Eine Kolumne von Hendrik Wieduwilt
"Kennen viele von ihnen"Putin schickt "Freiwillige" aus Syrien in Donbass Im nationalen Sicherheitsrat kündigen Putin und Verteidigungsminister Schoigu militärische Unterstützung für die Separatisten im Donbass an: So soll es "Freiwilligen" aus aller Welt ermöglicht werden, an der Front mitzukämpfen. Alleine aus dem Nahen Osten hätten sich 16.000 Menschen gemeldet.11.03.2022
Lage wie vor Revolution 1917?Oligarch: Gegensanktionen "werfen uns 100 Jahre zurück"Wladimir Potanin ist einer der mächtigen Wirtschaftslenker Russlands. Der Metall-Oligarch äußert nun Entsetzen über die Gedankenspiele des Kreml, Anlagen westlicher Unternehmen, die Russland verlassen, zu verstaatlichen. "Wir sollten nicht versuchen, die Tür zuzuschlagen", sagt der Nickel-Magnat.11.03.2022
Neue SatellitenbilderRussischer Militärkonvoi vor Kiew löst sich aufKurz nach dem Angriff auf die Ukraine schickt Russland einen mehr als 60 Kilometer langen Militärkonvoi in Richtung Kiew. Doch der Vormarsch gerät schnell ins Stocken. Jetzt soll sich die Fahrzeugkolonne der "New York Times" zufolge aufgelöst haben. Ob das ein gutes Zeichen ist, ist allerdings nicht klar.11.03.2022
Disney, Sony, JPMorganWeitere Konzerne kehren Russland den RückenImmer mehr westliche Unternehmen wenden sich von Russland ab. Mit Disney und Sony sind nun zwei Entertainment-Riesen dabei. Nach Goldman Sachs löst mit JPMorgan eine zweite US-Großbank die Verbindungen nach Russland auf.11.03.2022
Dringlichkeitssitzung noch heuteMoskau bringt Biowaffen-Vorwurf vor UN-SicherheitsratRussland und die USA streiten seit Tagen über die Falschinformation, dass es in der Ukraine biologische Waffen gebe. Moskau bringt die Frage jetzt vor den UN-Sicherheitsrat. Der Westen erkennt darin eine bereits aus dem Syrien-Krieg bekannte Taktik zur Rechtfertigung weiterer Gewalt.11.03.2022
Angst vor einer Ernährungskrise"Wir müssen auch an Fleischkonsum und Biokraftstoffe ran"Der Ukraine-Krieg blockiert den Nachschub mit wichtigen Agrarprodukten. Schätzungsweise 103 Tage kann sich die Weltbevölkerung aus vorhandenen Beständen ernähren. Und dann? "Diesen Teil der Krise sollten wir sehr ernst nehmen", sagt Agrarökonom Sebastian Lakner von der Uni Rostock ntv.de.11.03.2022