Vier Tote in FreiwilligenbrigadeDeutscher Kämpfer in der Ukraine getötetTausende Männer aus unterschiedlichsten Ländern kämpfen an der Seite der Ukraine. Vier von ihnen werden jetzt bei Gefechten gegen russische Truppen getötet, teilt die Internationale Verteidigungslegion jetzt mit. Unter den Toten ist auch ein Deutscher.04.06.2022
EU-Streit lähmt Truppen-AufbauWarum Europa die gemeinsame Armee fehltSicherheitspolitisch ist Europa noch immer von den USA abhängig. Eigentlich sollte sich das ändern, doch die Chancen für die geplante EU-Truppe mit 5000 Soldaten stehen schlecht. Nationale Egoismen der Mitgliedsstaaten verhindern Fortschritte bei der gemeinsamen Verteidigungspolitik.04.06.2022Von Lea Verstl
Bericht aus Odessa"Man kann so schnell alles verlieren!"Die Einwohner von Odessa trotzen dem Krieg. Anfang Mai gab es russische Raketenangriffe, bei denen auch Menschen ums Leben kamen. Doch trotz der Gefahr trifft man sich auf einen Kaffee, erkämpft sich, wann immer es geht, ein Stück Alltag zurück, erzählt die ukrainische Deutschlehrerin Karina Beigelzimer.04.06.2022Aufgezeichnet von Andrea Affaticati
Krieg in der Ukraine"Vier Raketenwerfer, das ist reine Symbolik"Zu Beginn des Krieges sei die ukrainische Armee sehr klug vorgegangen, sagt der Militärhistoriker und Oberst der österreichischen Armee, Markus Reisner. "Die Russen haben das erkannt und sich darauf eingestellt." In der derzeit laufenden Schlacht im Kessel von Donbass sieht er die Chancen ungleich verteilt.04.06.2022
"Verluste derzeit vergleichbar"Kiew erwartet Kriegsende in zwei bis sechs MonatenDer ukrainische Präsidentenberater Podoljak geht von rund 80.000 Toten und Verletzten auf russischer Seite aus. Die derzeitigen Verluste beider Seiten seien allerdings vergleichbar. Der Krieg dürfte seiner Einschätzung nach noch einige Monate dauern.04.06.2022
Der Kriegstag im ÜberblickScholz lässt Kiew-Besuch weiter offen - Bundestag billigt 100 Milliarden für BundeswehrBundeskanzler Scholz erhält erneut eine Einladung zu einem Besuch in Kiew, die er vorerst nicht annimmt. Eine Reise in die Ukraine plant hingegen Bundesfinanzminister Lindner. Derweil bewilligt der Bundestag das Sondervermögen für die Streitkräfte.03.06.2022
Bewohnern werde Flucht verwehrtBürgermeister beklagt Geiselnahmen in MariupolSeit die Hafenstadt Mariupol in russischer Hand ist, können Zivilisten sie nicht mehr verlassen. Das behauptet der von dort vertriebene Bürgermeister Boitschenko. Mit seinem Vorgehen wolle der Kreml eine mögliche Befreiungsoffensive der Ukrainer erschweren.03.06.2022
Sechs Experten zu sechs FragenNach 100 Tagen Krieg: Wie lange hält die Ukraine noch stand?Tag 100 des Kriegs um die Ukraine. Wer hätte am 24. Februar gedacht, dass das militärisch schwächere Land dem russischen Angriff so lange trotzen könnte? Mit sechs Fragen an sechs Expertinnen und Experten blickt ntv.de auf die Perspektiven der Ukraine. 03.06.2022
100-Milliarden-Fond kommtBundestag ändert Grundgesetz für Bundeswehr-SondervermögenEnde Februar kündigt Bundeskanzler Scholz als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine die Erhöhung der Militärausgaben an. Die Bundeswehr soll durch das geplante Sondervermögen 100 Milliarden Euro bekommen. Der Bundestag billigt dafür eine Änderung des Grundgesetzes.03.06.2022
100 Tage nach KriegsbeginnKreml verkauft Invasion bereits als Teil-ErfolgMoskau gelingt es nach mehr als drei Monaten nicht, die Ukrainer zu unterwerfen. Doch angesichts der Einnahme wichtiger Städte im Donbass kann ein Sprecher des Kremls verkünden, dass "bestimmte" Ziele und Ergebnisse erreicht werden.03.06.2022