Vorwurf fehlgeleiteter PolitikSelenskyj lädt Merkel zu Besuch nach Butscha einDer ukrainische Präsident Selenskyj kritisiert die Entscheidungen von Ex-Bundeskanzlerin Merkel während ihrer Amtszeit. Er fordert sie zu einer Reise in die zerstörte Stadt Butscha auf. Dort könne Merkel sehen, wozu die "Politik der Zugeständnisse an Russland in 14 Jahren geführt hat".04.04.2022
Russlands VernichtungskriegNach Butscha muss klar sein, was zu tun istNicht erst die Toten von Butscha zeigen: Russland führt einen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine. Die Bundesregierung kündigt weitere Sanktionen und weitere Waffen an. Aber das reicht nicht.03.04.2022Ein Kommentar von Hubertus Volmer
Berichte von VergewaltigungenUkraine: Gezielte Gewalt gegen Frauen und MädchenDie russischen Truppen haben nach ihrem Abzug aus der Region Kiew ein Bild des Grauens hinterlassen. Über Vergewaltigungen und nackte Frauenleichen am Straßenrand wird berichtet. Menschenrechtler gehen davon aus, dass Moskau die Kriegsverbrechen seiner Soldaten mindestens duldet.03.04.2022
Aufarbeitung gefordertMelnyk nennt deutsche Russlandpolitik "Katastrophe"Andrij Melnyk wirft Deutschland eine zu große Nähe zu Russland vor. Um eine Abhängigkeit in Zukunft zu vermeiden, verlangt der ukrainische Botschafter in Deutschland eine Aufarbeitung der Russlandpolitik. In der kommenden Woche steht ein Treffen mit Bundespräsident Steinmeier an.03.04.2022
"Putin hat Krieg verloren"Habeck: Sanktionspaket noch diese WocheDeutschland wird zusammen mit seinen Partnern ein neues Paket mit Sanktionen gegen Russland schnüren. Zudem arbeitet Berlin weiter an einer Abkopplung vom russischen Energiemarkt. Dabei liege der Fokus nun auf der Infrastruktur mit russischen Eigentümern.03.04.2022
Der Kriegstag im ÜberblickEntsetzen über "Kriegsverbrechen" - Angriffe im SüdenAus den befreiten Orten der Region Kiew kommen immer neue Bilder über die Gräueltaten der russischen Armee. Die westliche Staatengemeinschaft reagiert geschockt und stellt neue Sanktionen in Aussicht. Derweil forciert Moskau wie erwartet am 39. Kriegstag die Attacken im Süden des Landes.03.04.2022
"Geplante Medienkampagne"Russland dementiert Massaker in ButschaDie Schuld an den Gräueltaten in der Ukraine weist Russland von sich. Das Verteidigungsministerium behauptet, die Fotos und Videos aus Butscha seien für eine Medienkampagne gefälscht worden. Damit will es den Eindruck vermitteln, ukrainische Soldaten hätten selbst auf Zivilisten geschossen.03.04.2022
Russlands Genozid in der UkraineWarum ich Putin hasseMeine Muttersprache ist Russisch, ich komme von der Krim - ich bin einer von denen, die Putin in der Ukraine angeblich schützen will. Was seine Soldaten bringen, ist nicht Schutz, sondern Vernichtung.03.04.2022Von Denis Trubetskoy, Lwiw
Nach Berichten aus ButschaLambrecht erwägt Gasstopp aus RusslandAuf die erschütternden Berichte über russische Gräueltaten in der Ukraine muss es laut Verteidigungsministerin Lambrecht eine Reaktion geben. Als erste Vertreterin der Bundesregierung bringt sie einen Stopp der Gaslieferungen aus Russland ins Spiel. Darüber solle die EU jedoch gemeinsam entscheiden.03.04.2022
Vergewaltigung, Mord, RaubBericht dokumentiert russische KriegsverbrechenWas Menschen aus der Ukraine berichten, ist an Grausamkeit kaum zu übertreffen. In einem Bericht von Human Rights Watch ist von Exekutionen, Vergewaltigungen und Plünderungen durch russische Soldaten die Rede. Die NGO sieht "unsägliche bewusste Akte der Gewalt an der Zivilbevölkerung".03.04.2022