"Souverän und unabhängig"Duma plädiert für Anerkennung der SeparatistengebieteEs wäre ein Verstoß gegen das Minsker Abkommen: Das russische Parlament fordert die offizielle Anerkennung der Separatistengebiete in der Ostukraine. Die letzte Entscheidung liegt bei Präsident Putin. 15.02.2022
Sicherheit und MachterhaltWas treibt Putin um?Russland und die Ukraine - eine Einheit. So hat es Kreml-Chef Putin formuliert. Auch andere Grundpfeiler seiner geostrategischen Agenda hat er bereits dargelegt. Der Westen muss sie nicht akzeptieren, aber sich mit ihnen auseinandersetzen, wenn eine friedliche Lösung des Konflikts möglich sein soll.15.02.2022Von Markus Lippold
Kanzler bringt Testgerät mitScholz lehnt russischen PCR-Test abVor dem Treffen mit Präsident Putin verlangt der Kreml einen negativen Corona-Test. Kanzler Scholz will diesen allerdings nicht in einer russischen Einrichtung absolvieren. Für Frankreichs Präsident Macron hatte ein solches Verhalten vor wenigen Tagen bereits Konsequenzen.15.02.2022
"Allerletzte Warnung" an MoskauMelnyk fordert Scholz-Ultimatum an PutinVor dem Treffen von Olaf Scholz mit Wladimir Putin ist die Erwartungshaltung an den Bundeskanzler hoch. Er soll im Ukraine-Konflikt für Deeskalation sorgen. Sollte das nicht gelingen, müssten aus Sicht des ukrainischen Botschafters harte Sanktionen folgen.15.02.2022
Kanzler reist nach MoskauScholz muss bei Putin entschärfenDer Druck auf Bundeskanzler Scholz ist groß. Denn das anstehende Treffen mit Russlands Präsident Putin steht ganz im Zeichen eines drohenden Krieges mitten in Europa. Dabei sind die Beziehungen zu Moskau ohnehin zerrüttet wie lange nicht mehr. 15.02.2022
Reaktion auf US-Warnung Selenskyj: Mittwoch wird Tag der Einheit US-Geheimdienste warnen vor einem möglichen russischen Angriff - der 16. Februar ist in diesem Zusammenhang genannt worden. Der ukrainische Präsident Selenskyj münzt das Datum kurzerhand positiv um und erklärt den Mittwoch per Dekret zum Nationalfeiertag.14.02.2022
Scholz in KiewSelenskyj zeigt sich stellenweise genervtDer Besuch von Bundeskanzler Scholz wird in Kiew in Zeiten des russischen Truppenaufmarsches durchaus als wichtiges Signal aufgefasst. Allerdings wird auch klar, wie unterschiedlich die Positionen sind.14.02.2022Von Denis Trubetskoy, Kiew
Wandel durch klare AnsagenAuf Schröders Rat hört Scholz nichtDer SPD und auch dem Bundeskanzler wird häufig eine zu große Nähe zu Russland unterstellt. In Kiew wie auch bereits in Washington macht Scholz deutlich, dass seine Ostpolitik wohl auf Gespräche, aber nicht auf Anbiederung setzt.14.02.2022Von Hubertus Volmer
Johnson warnt Putin vor AbgrundLawrow sieht "Chance" auf EinigungDer russische Außenminister Lawrow betont bei einem im Fernsehen übertragenen Gespräch mit Präsident Putin, er sehe noch Chancen für die Gespräche mit dem Westen - und kündigt eine Antwort an die NATO an. Derweil fordert der britische Premier den Kreml eindringlich auf, einzulenken.14.02.2022
Finanzhilfe an Ukraine zugesagtScholz: Bei russischem Einmarsch wissen wir, was zu tun istBei seinem Besuch in Kiew bekräftigt Bundeskanzler Scholz die Warnung gegen Moskau und droht mit einem Sanktionen-Paket, sollte die territoriale Integrität der Ukraine verletzt werden. Deutschland stehe fest an der Seite der Ukraine. Der Regierungschef untermauert das mit der Zusage von Millionenhilfen.14.02.2022