Der Börsen-TagAudis China-Geschäft bricht ein
Der Einbruch auf dem chinesischen Automarkt und die Zölle von US-Präsident Donald Trump setzen Audi unter Druck. Die Volkswagen-Tochter verkaufte nach Angaben in den ersten Monaten des laufenden Jahres 1,04 Millionen Autos, das sind 11,4 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Allein auf dem wichtigsten Einzelmarkt China brachen die Verkäufe um fast ein Viertel auf 328.042 Fahrzeuge ein, in den USA lag der Rückgang bei 17,3 Prozent auf 128.749 Autos.
Die geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich weiter verschärft, hieß es. Hohe Kraftstoffpreise, intensiver Wettbewerb, steigender Exportdruck aus China sowie die Auswirkungen der US-Zölle erhöhten den Druck auf die gesamte Autoindustrie. Lichtblick bei Audi war dagegen das Europa-Geschäft, wo die Ingolstädter 1,3 Prozent mehr Fahrzeuge verkauften. In Deutschland waren es 1,8 Prozent mehr.