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Der Börsen-TagIWF-Chefin: KI-Boom stützt Weltwirtschaft - Asien kann profitieren

12.10.2026, 14:05 Uhr

Die Weltwirtschaft wird nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) weiterhin mit rund drei Prozent wachsen. Hohe Investitionen in die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) seien dabei ein wichtiger Treiber, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa in Bangkok, wo diese Woche die Herbsttagung der Finanzorganisation stattfindet. Es dürften vor allem asiatische Volkswirtschaften wie China, Indien und Thailand profitieren, die neben den USA die entsprechende Hardware liefern. Der Boom könne das Wachstum in den wirtschaftlich entwickelteren Ländern Asiens um einen halben bis einen ganzen Prozentpunkt steigern. In den Schwellenländern des Kontinents dürfte es dadurch um 0,2 bis 0,8 Prozentpunkte nach oben gehen.

Der IWF will am Dienstag seine neuen Prognosen für die Weltwirtschaft und die wichtigsten Länder veröffentlichen. Hohe Energiepreise durch den von den USA begonnen Krieg in Nahost hatten die Weltwirtschaft zuletzt belastet. Im Juli hatte der IWF für dieses Jahr ein globales Wachstum von 3,0 Prozent in Aussicht gestellt, das sich 2027 dann auf 3,4 Prozent erhöhen dürfte.

Quelle: ntv.de