Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal
In Wuppertal wirft ein Mann mehrere mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllte Beutel gegen eine Synagoge und setzt diese in Brand, berichtet die "Jüdische Allgemeine". Zum Glück wird dabei niemand verletzt. Die Polizei nimmt den mutmaßlichen Täter fest.
Handbremse vergessen: Luxus-Sportwagen stürzt von Berg
In Taiwan setzt sich ein seltener Dallara Stradale plötzlich in Bewegung und rollt ungebremst auf einen Abgrund zu. Der Fahrer rennt hinterher, kann den Wagen aber nicht stoppen. Der Sportwagen stürzt rund 100 Meter tief.
Polizei stoppt Neunjährigen am Steuer eines SUV
Schneller Jünger als die Polizei erlaubt: Im südfranzösischen Marseille stoppt die Polizei einen Neunjährigen am Steuer eines Geländewagens. Das Auto soll gefährliche Schlangenlinien gefahren sein - mitten im Berufsverkehr. Der Vater habe mit einem weiteren kleinen Kind auf dem Schoß vom Beifahrersitz aus das Steuer festgehalten. Bei der gefährlichen "Fahrstunde" war keiner der Autoinsassen angeschnallt, teilt die Polizei mit.
Nächstes Land will ESC 2027 boykottieren
"Hold Me Now" war einst einer der bekanntesten ESC-Songs aus Irland. Doch aus Protest gegen Israels Vorgehen im Gaza-Krieg wird Irland am Eurovision Song Contest 2027 erneut nicht teilnehmen. Der Sender RTÉ teilt in einer Erklärung mit, dass seine Position zur Teilnahme unverändert bleibe und verwies auf einen anhaltenden Verlust von Menschenleben in Gaza und die dortige humanitäre Krise. Beim vorigen ESC in Wien hatte Irland gemeinsam mit vier anderen Ländern wegen der umstrittenen Teilnahme Israels nicht teilgenommen. Eine ähnliche Entscheidung für 2027 hatte bereits die in den Niederlanden für den ESC verantwortliche Rundfunkgesellschaft Avrotros angekündigt.
Anschlag in Kirche geplant? Festnahme in Brandenburg
Die Bundesanwaltschaft hat im brandenburgischen Landkreis Barnim einen mutmaßlichen Islamisten festnehmen lassen, der im Namen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) Anschläge in Deutschland geplant haben soll. Erstes Anschlagsziel sollte offenbar eine Kirche in Bremen sein, wie aus einer Mitteilung der Karlsruher Behörde hervorgeht. Die Kirche habe der Tatverdächtige demnach bereits ausgekundschaftet.
Mann stirbt im Zoo bei Einsturz eines Baugerüsts
Auf dem Gelände des Streichelzoos im Dortmunder Zoo ist ein Mann beim Einsturz eines Baugerüsts tödlich verunglückt. Der Mann sei daraufhin im Krankenhaus gestorben, teilt ein Sprecher der Polizei mit. Demnach war der Mann aus einer Höhe von sechs bis zehn Metern zu Boden gefallen. Laut der Stadt Dortmund handelt es sich um einen Mitarbeiter eines beauftragten Unternehmens.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Leah Nowak hat sich nach der Frühschicht in den verdienten Feierabend verabschiedet. Ich bin Benjamin Horbelt und begleite Sie bis in den späten Abend mit Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Bei Anregungen mailen Sie gern an dertag(at)ntv.de - Starten Sie gut in die zweite Tageshälfte!
Brutaler homophober Angriff auf 26-Jährigen in Berlin
In Berlin ist ein 26-Jähriger Opfer eines brutalen homophoben Angriffs geworden. Der Mann hielt sich in der Nacht an einem S-Bahnhof im Stadtteil Prenzlauer Berg auf, als er von einem Unbekannten nach einer Zigarette gefragt wurde, wie die Polizei mitteilte. Außerdem erkundigte der Fremde sich nach seiner sexuellen Orientierung.
Als der 26-Jährige antwortete, schlug der Unbekannte ihm unvermittelt ins Gesicht. Der Angegriffene ging zu Boden, woraufhin sich weitere Männer näherten und auf ihn eintraten. Zudem entkleideten sie den 26-Jährigen teilweise und stahlen seine Wertgegenstände. Anschließend ergriffen sie die Flucht. Ein Krankenwagen brachte das Opfer mit Gesichtsverletzungen in eine Klinik, wo der Mann stationär aufgenommen wurde. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.
Heftige Regenfälle fluten Spaniens Osten
Massive Regenfälle sorgen für Überschwemmungen und Chaos im Osten Spaniens. Ein Mensch kommt nahe Barcelona ums Leben, als sein Auto von Wassermassen mitgerissen wird. In Valencia sind die Fluten so stark, dass U-Bahnen nicht mehr fahren.
Pfleger soll 24 behinderte Menschen missbraucht haben
Ein 33-jähriger Pfleger soll in Oberfranken jahrelang behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene sexuell missbraucht haben. Die Staatsanwaltschaft hat den Mann zum Landgericht Bayreuth angeklagt. Die Taten sollen sich seit Oktober 2018 in drei Einrichtungen in den Landkreisen Hof, Bayreuth und Lichtenfels ereignet haben.
Die Ermittler gehen von 24 Opfern aus. Der Mann soll unter anderem intime Aufnahmen von Pflegebedürftigen gemacht und sie in mehreren Fällen berührt haben. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurden mehr als 38.000 einschlägige Bild- und über 600 Videodateien gefunden. Der 33-Jährige sitzt seit März in Untersuchungshaft. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Hinweis aus den USA durch das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC), wonach zahlreiche Videos mit kinderpornografischen Inhalten auf eine Cloud hochgeladen wurden.
Carney begrüßt Vorschlag für "assoziierte" Mitgliedschaft in der EU
Der kanadische Premierminister Mark Carney hat positiv auf den Vorschlag einer "assoziierten" Mitgliedschaft in der EU reagiert. "Kanada begrüßt dieses Bestreben", sagte Carney bei einer Rede vor dem EU-Parlament in Straßburg am Donnerstag. Die Beziehung zwischen Kanada und der EU könne nicht nur an Handel und Wohlstand gemessen werden: "Wir sind verbunden durch eine Wahlverwandtschaft, bewusst gewählt, immer wieder erneuert und deswegen umso stärker", betonte Carney.
"Wir sind keine Schönwetterverbündeten", sagte der Kanadier den Abgeordneten. "Wir stehen für gemeinsame Werte, für die wir immer gekämpft haben." Kanada und die EU seien jeweils stark, fuhr Carney fort, "gemeinsam sind wir stärker".
Kabarettist Gunkl zeigt sich selbst wegen Kindesmissbrauchs an
Der österreichische Kabarettist Günther Paal, bekannt als Gunkl, ist wegen des sexuellen Missbrauchs eines Mädchens angeklagt worden. Der Übergriff soll sich Anfang 2025 ereignet haben. Das Opfer war demnach im Kindergartenalter.
Paal wird zudem der Besitz von fast 1000 Dateien mit Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs vorgeworfen. Der 64-Jährige habe sich selbst angezeigt und ein Geständnis abgelegt, sagte sein Anwalt. In einer Videobotschaft sagte Paal, er bedaure seine Tat zutiefst und sei bereit, jede Strafe zu akzeptieren. Auch die Mutter des Mädchens und eine weitere Frau wurden angeklagt. Sie sollen Paal nach Angaben der Staatsanwaltschaft über mehr als ein Jahr hinweg um rund 189.000 Euro erpresst haben.
Krokodilfluss wird zur Ruderstrecke für Olympia-Sportler
Bei den Olympischen Spielen 2032 soll auf einem Fluss mit Salzwasserkrokodilen gerudert werden. Der Fitzroy River im australischen Queensland wurde als Austragungsort für Rudern, Para-Rudern sowie Kanu-Wettbewerbe bestätigt.
Die Strecke wurde unter anderem auf Strömungen, Wasserstände und Wetterbedingungen geprüft. Mehr als 500 Ruderinnen und Ruderer hatten zuvor wegen der Bedingungen für einen anderen Austragungsort plädiert. Auf einem 2,7 Kilometer langen Flussabschnitt soll eine 2000 Meter lange Regattastrecke mit acht Bahnen entstehen. Wie die Sportler konkret vor Krokodilen geschützt werden sollen, ist bislang nicht bekannt. Jedoch gibt es schon länger einen Managementplan der Behörden: Große Tiere und Krokodile mit gefährlichem Verhalten werden etwa gezielt entfernt.
Fußgänger verunglückt tödlich auf A3
Ein Fußgänger ist auf der Autobahn 3 in Hessen von einem Lastwagen erfasst und getötet worden. Der Unfall ereignete sich in der Nähe des Frankfurter Flughafens, wie eine Sprecherin der Polizei sagte.
Die Hintergründe sind bislang unklar. Bei dem Toten handle es sich um einen 76-Jährigen. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.
Junge und Vater sterben bei Hausbrand in Sachsen-Anhalt
Bei einem Brand eines Einfamilienhauses in Schnaudertal in Sachsen-Anhalt sind ein Mann und sein fünfjähriger Sohn ums Leben gekommen. Die 36-jährige Mutter und ein neun Jahre altes Mädchen wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht, wie die Polizei in Halle an der Saale mitteilte. Die Brandursache war zunächst unklar.
Das Feuer brach den Angaben zufolge am Mittwochabend in dem von einer vierköpfigen Familie bewohnten Haus im Burgenlandkreis aus. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen starben der 38-jährige Vater und der fünfjährige Junge noch vor Ort. Insgesamt waren 45 Kräfte der Feuerwehren, mehrere Rettungskräfte, Notärzte und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.
Feuerwehr hilft Mann in Not - und mäht danach seinen Rasen
Ein Mann bricht beim Rasenmähen in Oklahoma City zusammen. Die Feuerwehr bringt ihn in Sicherheit – und übernimmt anschließend kurzerhand den Rasen. Die Feuerwehrleute teilen ein Video der Szene und schreiben dazu: "So konnten wir es nicht lassen, also haben wir den Job zu Ende gemacht."
Mann stirbt bei Starkregen in Spanien
Heftige Regenfälle haben in Spanien zu Überschwemmungen geführt. Nahe Barcelona kam ein Mann ums Leben, nachdem sein Auto in Olivella von den Wassermassen eines Baches fortgerissen worden war. Die Feuerwehr fand seine Leiche.
Besonders betroffen von den Regenfällen waren Katalonien und Valencia. Straßen und Bahnstrecken wurden überschwemmt, der Betrieb mehrerer U-Bahn-Linien eingeschränkt oder eingestellt. Auch an den Flughäfen Barcelona und Valencia kam es zu Verspätungen und Ausfällen. Wegen der Gefahr von Sturzfluten war für Barcelona zeitweise die höchste Warnstufe Rot ausgerufen worden.
Irrer Farbstreit: Obi und Hornbach zanken sich vor Gericht
Darf die Baumarktkette Obi seinen Orangeton markenrechtlich schützen lassen? Konkurrent Hornbach will das verhindern. Nun entscheidet der Bundesgerichtshof. Auch andere Unternehmen haben ihre charakteristischen Farben schon vor Gericht verteidigt.
Forscher entdecken riesigen neuen Krater auf dem Mond
Forscher der Nasa haben einen erst kürzlich entstandenen Krater auf dem Mond entdeckt. Der sogenannte McGetchin-Krater hat laut einer in "Science Advances" veröffentlichten Studie einen Durchmesser von 222 Metern und ist damit der größte bislang im Sonnensystem entdeckte neue Krater.
Entstanden sein soll er durch den Einschlag eines Kometen oder Asteroiden von der Größe eines drei- bis sechsstöckigen Hauses im Frühjahr 2024. Entdeckt wurde der Krater erst bei einer neuen Untersuchung von Aufnahmen der Nasa-Sonde Lunar Reconnaissance Orbiter. Die Forscher erhoffen sich von der Untersuchung Erkenntnisse über die Beschaffenheit des Mondes, die auch für künftige bemannte Missionen von Bedeutung sein könnten.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
inmitten der Debatte um seine politische Zukunft tritt Bundeskanzler Friedrich Merz heute im Wahlkampf für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus auf. Zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Spitzenkandidaten Stefan Evers in der Bundesgeschäftsstelle werden vor allem CDU-Mitglieder erwartet. In Berlin wird an diesem Sonntag ebenso wie in Mecklenburg-Vorpommern ein neues Landesparlament gewählt. Jüngste Umfragen sehen in der Hauptstadt ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und der Linken um Platz eins. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die CDU in Umfragen weit abgeschlagen nur bei 7 Prozent.
Das wird heute außerdem wichtig:
EU-Kommission stellt Vorschlag zu Social-Media-Regeln für Kinder und Jugendliche vor.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius trifft bei den Vereinten Nationen Generalsekretär António Guterres.
Der Bundesgerichtshof entscheidet über zwei Verfahren, in denen es um die Reichweite der sogenannten Haushaltsausnahme im Datenschutzrecht geht.
Vize-Kanzler Lars Klingbeil und Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies sind zu Besuch beim VW-Konzernbetriebsrat.
In Straßburg endet die Plenarsitzung des Europäischen Parlaments u.a. mit einer Rede von Kanadas Premierminister Mark Carney. Ein Vorstoß von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte am Mittwoch für viel Aufmerksamkeit und Diskussionen gesorgt - und etliche Fragen aufgeworfen. Wird Kanada das "erste assoziierte Mitglied" der EU?
Neuer Bundestrainer Klopp stellt den Kader für seine ersten vier Partien vor.
Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.
OpenAI macht weitere "besorgniserregende" Probleme mit KI öffentlich
Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat weitere Fälle veröffentlicht, in denen sich seine KI in Tests "unerwartet oder besorgniserregend" verhielt. So versuchte ein Modell, selbst erstellte Dateien ins Internet hochzuladen, um sie später als Quellen angeben zu können. In einem anderen Fall erfand die KI Daten, die sie nicht finden konnte, und wollte dies zunächst verschweigen.
OpenAI will solche Vorfälle künftig transparenter machen. Hintergrund ist auch die Hacking-Attacke, bei der seine Software eigenständig aus einer abgesicherten Umgebung ausbrach und auf eigene Faust in Systeme der KI-Firma HuggingFace eindrang. Der Grund war lediglich, dass sie dort Antworten auf die ihr gestellte Testaufgabe vermutete.
Vor Jahrzehnten versenktes Auto lässt Polizei rätseln
Ein vor Jahrzehnten im Lech versenktes Auto gibt der Polizei Rätsel auf. Der Wagen war im August aus der Lechstaustufe 4 zwischen Lechbruck und Steingaden geborgen worden. Die Ermittler vermuten, dass er zwischen 1988 und 1990 gestohlen und anschließend versenkt wurde. Darauf deutet unter anderem eine im August 1990 abgelaufene AU-Plakette hin.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die sich an einen Pkw-Diebstahl aus dieser Zeit erinnern. Eine Strafverfolgung müsse niemand mehr befürchten, die infrage kommenden Taten seien verjährt.
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