Der Tag
16. September 2026
imageHeute mit Friederike Zörner und Heidi Ulrich
Zum Archiv
22:13 Uhr

Das war Mittwoch, der 16. September 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

damit die Inflation in den USA sinkt, erhöht die Notenbank Federal Reserve den Leitzins. Die Inflation sei schon viel zu lange zu hoch, sagt Fed-Chef Kevin Warsh. "Die am wenigsten Wohlhabenden profitieren am meisten von stabilen Preisen", meint er. Die hohe Inflation und die gigantischen Schulden sind lange nicht die einzigen Probleme der USA. Ein Interview dazu finden Sie in unseren Meldungen des Tages:

Jäger zu Gewalt in Golfregion: "Die USA handeln völlig strategiefrei"

Regierung legt Plan gegen organisierten Sozialbetrug vor

Riesen-Razzia gegen Steuerbetrugsystem

Benzinpreisdeckel funktionieren, sind aber sinnlos

Wie könnte eine Super-KI die Menschheit auslöschen?

Tyrannosaurus rex war tatsächlich ein Warmblüter

Wer hier eine Wohnung sucht, sollte reich sein - oder weniger arbeiten

Eine gute Nacht!

Das war Mittwoch, der 16. September 2026
21:37 Uhr

Bezos-Double bei Firmenfeier bekam wohl echte Polizeibegleitung

Diese Firmenfeier in Österreich wirft sehr viele Fragen auf: Der Werkzeughersteller Haidlmair engagierte für sein Event im August ein Jeff-Bezos-Double. Wie der "Standard" berichtet, begann der Aufritt mit der Anreise per Helikopter, anschließend wurde der Bezos-Darsteller durch eine Fabrikhalle geführt. Die Firma in Micheldorf habe zuvor einen großen Auftrag von Amazon für Werkzeuge erhalten, heißt es. Das sollte wohl mit der Einlage gefeiert werden. Das Problem dabei ist, dass drei echte, schwer bewaffnete Polizisten das Double des Amazon-Gründers begleitet haben sollen. Wie es dazu kam und wer dafür zahlt, ist unklar. Der Zeitung zufolge wird der Vorfall bei der Polizei intern untersucht. Wegen der laufenden Prüfung könnten derzeit keine Auskünfte gegeben werden, erklärt die Landespolizeidirektion Oberösterreich demnach. Für die Aufklärung dürfte man auch beim Linzer Polizeichef Klaus Hübner nachfragen. Bei ihm will Firmenchef Mario Haidlmair wegen der Polizeibegleitung für die Feier angefragt haben. Sie würden sich seit Jahren kennen, sagt der Werkzeugfabrikant laut dem "Standard". Er habe bei der Anfrage erklärt, die Kosten zu übernehmen, jedoch bislang keine Rechnung erhalten. Eine Anfrage der Zeitung beim Polizeichef blieb unbeantwortet.  

Bezos-Double bei Firmenfeier bekam wohl echte Polizeibegleitung
21:11 Uhr

Sohn gefunden - Mutter erfährt es vor laufender Kamera

Im US-Bundesstaat Florida sucht ein Großaufgebot der Polizei nach dem 16-jährigen Benjamin, er ist schizophren und Autist. Die Polizei tritt gemeinsam mit seiner Mutter vor die Presse. Dann erhält sie vor laufenden Kameras die erlösende Nachricht: Benjamin ist wieder da.

Sohn gefunden - Mutter erfährt es vor laufender Kamera
20:14 Uhr

Linke wehrt sich gegen gefälschte Sticker

Vor der Berlin-Wahl sind in der Hauptstadt Sticker aufgetaucht, die die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp als Unterstützerin der Intifada erscheinen lassen. Die Berliner Linke hat nun wegen Betrugs Anzeige erstattet. Es handele sich um Fälschungen, sagt Linke-Landesgeschäftsführer Björn Tielebein. Wer dahintersteckt, ist unklar. 

Die Sticker zeigen ein Bild von Eralp, darüber steht der Slogan "Yallah Intifada! Mit Elif Eralp: Intifada ins Abgeordnetenhaus wählen!". Intifada bezeichnet Aufstände von Palästinensern gegen die israelische Besatzung Ende der 1980er und Anfang der 2000er-Jahre mit zahlreichen Angriffen und Selbstmordanschlägen und vielen Toten auf beiden Seiten. Mehr dazu hier.

Linke wehrt sich gegen gefälschte Sticker
20:02 Uhr

US-Zentralbank erhöht Leitzins erstmals seit Jahren

Erstmals seit mehr als drei Jahren erhöht die US-Notenbank den Leitzins. Die Zinsspanne steigt um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 bis 4,00 Prozent, wie der Zentralbankrat der Federal Reserve (Fed) in Washington mitteilt. Notenbank-Chef Kevin Warsh gerät damit auf Konfrontationskurs mit US-Präsident Donald Trump, der niedrigere Zinsen fordert. Mehr dazu hier.

US-Zentralbank erhöht Leitzins erstmals seit Jahren
19:47 Uhr

Thaçi nimmt Kriegsverbrecher-Urteil regungslos entgegen

Das Kosovo-Sondertribunal in Den Haag verurteilt den ehemaligen Präsidenten Kosovos, Hashim Thaçi, wegen Kriegsverbrechen zu 25 Jahren Haft. Im Kosovo-Krieg Ende der 1990er Jahre ist Thaçi Kommandeur und Oberbefehlshaber der Kosovo-Befreiungsarmee UCK. Bis heute weist er die Vorwürfe zurück.

Thaçi nimmt Kriegsverbrecher-Urteil regungslos entgegen
19:12 Uhr

Zahl der Vermissten in Nepal steigt dramatisch 

Wie viele Menschen tatsächlich bei der Flutkatastrophe im Himalaya ihr Leben verloren haben, lässt sich bisher nur erahnen. In Nepal hat sich die Zahl der Vermissten um fast Tausend Menschen erhöht. "Wir haben Informationen über die Vermissten von den Bezirksämtern zusammengetragen und die Zahl nach einer Überprüfung korrigiert", sagt eine Sprecherin der Katastrophenschutzbehörde. Es würden nun noch 6150 Menschen vermisst. Nepal hat bisher 1403 Todesopfer bestätigt. In China kamen durch die Katastrophe laut Berichten von Staatsmedien 43 Menschen ums Leben, etwa 500 weitere gelten als vermisst.  

Vor drei Wochen war eine gigantische Sturzflut durch das Grenzgebiet zwischen Nepal und der autonomen Region Tibet in China gerauscht. Experten nehmen an, dass sie durch einen Gletscherabbruch ausgelöst wurde.  

Zahl der Vermissten in Nepal steigt dramatisch 
18:49 Uhr

Bommerlunder eisgekühlt: Berentzen verhandelt über Verkauf in die USA 

Der Ohrwurm "Eisgekühlter Bommerlunder" von den Toten Hosen lässt sich bei dieser Meldung leider kaum vermeiden: Der Spirituosen-Hersteller Berentzen steht vor einem Verkauf in die USA. Das Unternehmen aus dem niedersächsischen Haselünne bestätigt Verhandlungen über ein Übernahmeangebot des Alkohol-Herstellers Sazerac aus New Orleans für Berentzen.  

Zu den bekannten Produkten der Berenzten-Gruppe gehören neben dem Apfelkorn auch Puschkin-Wodka und Bommerlunder. Da die Nachfrage nach alkoholischen Getränken sinkt, machten diese zuletzt nur noch knapp zwei Drittel des Konzernumsatzes von 163 Millionen Euro aus. Der Rest entfällt auf Mineralwasser, Saft und Limonade. Mit 2,4 Millionen Euro schaffte Berentzen 2025 die Rückkehr in die Gewinnzone. 

Bommerlunder eisgekühlt: Berentzen verhandelt über Verkauf in die USA 
18:25 Uhr

Reiche will Steuer auf Sprit senken

Für diejenigen, die Auto fahren, wäre es eine Entlastung: Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche schlägt vor, die Mehrwertsteuer für Kraftstoffe vorübergehend von 19 auf 7 Prozent zu senken. Die CDU-Politikerin räumt ein, dass vorsteuerabzugsfähige Unternehmen von einer Umsatzsteuersenkung nicht unmittelbar profitierten. Deshalb würden Wege geprüft, wie das mittelständische Transportgewerbe gezielt entlastet werden könne.

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte angesichts der hohen Spritpreise Entlastungen angekündigt. Doch wie die konkret aussehen sollen, ist noch unklar. Die Forderungen des Koalitionspartners SPD, einen Spritpreisdeckel und eine "Übergewinnsteuer" auf krisenbedingte Profite der Mineralölkonzerne einzuführen, lehnt Reiche ab. Mehr dazu hier.

Reiche will Steuer auf Sprit senken
18:04 Uhr

Viele Menschen bei Gebäudeeinsturz in Gaza gestorben

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In dem Haus, das in der Nacht zusammenstürzte, wohnten anscheinend zahlreiche Familien. (Foto: picture alliance / Anadolu)

Aus dem Gazastreifen kommen Berichte über zahlreiche Opfer, nachdem in der Nacht ein Gebäude eingestürzt ist. Der örtliche Zivilschutz in der Stadt Gaza spricht von mindestens 16 Toten und 14 Verletzten. Unter den Toten seien fünf Kinder. Dutzende weitere Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. "Wir hören immer noch Stimmen unter den Trümmern", sagt der Leiter des von der Hamas kontrollierten Zivilschutzes in Gaza, Raed al-Dahschan. Mindestens zehn Familien hätten in dem baufälligen Gebäude Zuflucht gesucht, da es an sicheren Unterkünften fehle, sagt er. Nach palästinensischen Angaben war das mehrstöckige Gebäude durch israelische Angriffe im Gaza-Krieg beschädigt worden. Mehr dazu hier.

Viele Menschen bei Gebäudeeinsturz in Gaza gestorben
17:30 Uhr

Lehrerin zeigt sich selbst wegen Sexualstraftat an  

Die Polizei ermittelt gegen eine Lehrerin in Berlin wegen des Verdachts einer Sexualstraftat im Zusammenhang mit einem 15 Jahre alten Schüler. Die 39 Jahre alte Lehrerin habe sich über eine Anwältin selbst schriftlich angezeigt, sagt ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen stehen demnach erst am Anfang. Alle Beteiligten müssten noch vernommen werden. 

Lehrerin zeigt sich selbst wegen Sexualstraftat an  
17:15 Uhr

Mücken kilometerweit geflogen? Flughafen-Anwohner an Malaria erkrankt

In Frankfurt sind zwei Menschen an Malaria erkrankt, die in der Nähe des Flughafens wohnen. Sie werden im Krankenhaus behandelt. Laut dem Gesundheitsamt waren die Erkrankten aus dem Stadtteil Schwanheim nicht im Ausland und arbeiten nicht am Flughafen. Das Amt geht daher davon aus, dass sie von Mücken gestochen wurden, die mutmaßlich mit einem Flugzeug nach Frankfurt kamen. Zwischen Flughafen und Wohnort der Betroffenen liegen etwa fünf Kilometer.

Dass die Mücken sich um einen Flughafen in einem Radius von mehreren Kilometern bewegten, geschehe selten, sagt der Leiter des Gesundheitsamts, Peter Tinnemann. "Sie müssen sich vorstellen, wie es Ihnen geht nach einer langen Reise aus einem tropischen Land, dann sind sie erschöpft." Auch sei die Mücken-Lebensdauer kurz. Allerdings können Anopheles-Mücken, die die Krankheit übertragen, demnach fünf bis zu zehn Kilometer weit fliegen. Tinnemann rät dazu, bei Symptomen aufmerksam zu sein: "Dies gilt insbesondere für Menschen, die am oder im Umfeld des Frankfurter Flughafens arbeiten oder sich dort aufhalten beziehungsweise in räumlicher Nähe zum Flughafen wohnen." Neben Fieber könnten unter anderem Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Diesen Sommer wurden sechs Mitarbeiter des Flughafens infiziert, zwei von ihnen starben. Mehr dazu hier.

Mücken kilometerweit geflogen? Flughafen-Anwohner an Malaria erkrankt
16:31 Uhr

"Fürstentum Piddington": Dorf stimmt symbolisch für Abspaltung vom Staat

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"Fürstentum Piddington" ist nun an der Dorfgrenze zu lesen. (Foto: dpa)

Ein englisches Dorf hat symbolisch für die Abspaltung vom Vereinigten Königreich gestimmt. Die große Mehrheit der gut 350 Einwohnerinnen und Einwohner von Piddington stimmte bei einem rechtlich wirkungslosen Referendum entsprechend ab. Sie protestieren damit gegen eine geplante Asylbewerberunterkunft. Die Regierung hat vor, ein nahe gelegenes ehemaliges Militärgelände für zehn Jahre in eine Asylunterkunft umzuwandeln. Bis zu 1250 Menschen sollen dort untergebracht werden. Der Gemeinderatsvorsitzende Tim McNally sagt bei Sky News: "Für uns geht es um die Verhältnismäßigkeit." Es stelle sich die Frage, wie das Dorf die vergleichsweise große Zahl an Asylbewerbern integrieren solle. 1250 Migranten wären etwa das Dreieinhalbfache der Zahl der Einwohner von Piddington. Ihm zufolge will sich das Dorf nun selbst "Fürstentum Piddington" nennen.   

Die Unterkunft soll wie geplant in Betrieb gehen. Premierminister Andy Burnham sagt zu, sich "die von der Gemeinde und im Referendum aufgeworfenen Fragen anzusehen". Allerdings unterstütze die "große Mehrheit" der Briten die Regierungspläne, keine Asylbewerber mehr etwa in Hotels unterzubringen. Es sei "gerecht", Aufnahmeeinrichtungen im ganzen Land zu verteilen, sagt Burnham.

"Fürstentum Piddington": Dorf stimmt symbolisch für Abspaltung vom Staat
15:25 Uhr

Gruppe verirrt sich und sinkt im Moor ein

Die Polizei hat vier Spaziergängerinnen und einen Hund gerettet, die sich in einem Moor in Oberbayern verirrt hatten. Die Gruppe aus Köln war gestern Nachmittag fernab befestigter Wege im Premer Filz im Landkreis Weilheim-Schongau unterwegs und knietief im Moor eingesunken, wie die Polizei mitteilt. Eine Spaziergängerin rief den Notruf und sagte, sie seien falsch abgebogen und hätten die Orientierung verloren. Offenbar hatten sie den Moorlehrpfad verlassen. Die Polizei ermittelte ihren Standort per Handypeilung. Beamte führten die Frauen und den Hund anschließend aus dem Moor auf sicheres Gelände. Verletzt wurde niemand. Lebensgefahr habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, heißt es von der Polizei.

Gruppe verirrt sich und sinkt im Moor ein
14:55 Uhr

CDU-Ministerpräsident Rhein will AfD nicht ausgrenzen

Seit Langem wird immer wieder über die "Brandmauer" von Parteien wie der CDU zur AfD diskutiert. Der Begriff wird dabei unterschiedlich genutzt. Gemeint sein können der Ausschluss von Koalitionen, Absprachen oder gemeinsamen Abstimmungen oder auch eine grundsätzliche gesellschaftliche Abgrenzung von der AfD. Bei der CDU gilt nach wie vor ein Parteitagsbeschluss von 2018: "Die CDU Deutschlands lehnt Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit sowohl mit der Linkspartei als auch mit der Alternative für Deutschland ab." Nun meldet sich in der Debatte Hessens Ministerpräsident Boris Rhein mit einem Vorschlag. Der CDU-Politiker plädiert für einen anderen Umgang mit der AfD als die "Brandmauer"-Strategie seiner Partei. Statt "Ausgrenzung" sei "Abgrenzung" nötig, schreibt Rhein in einem Gastbeitrag für die "Welt". Der CDU-Politiker kritisiert die "Stigmatisierung anderer Positionen" im Namen eines "Kampfs gegen Rechts". Es stärke nur die politischen Ränder, "wenn die Mitte Probleme nicht offen anspricht, weil sie die vermeintlich 'Falschen' bereits angesprochen haben - oder von richtigen Lösungen absieht, weil eben jene 'Falschen' diesen zustimmen könnten". Im Umgang mit der AfD und ihren Wählern will Rhein auf eine argumentative Auseinandersetzung setzen. Er glaubt, dass die bisherige Ausgrenzungsstrategie die AfD eher gestärkt habe. Am Sonntag wird in Berlin und in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. 

CDU-Ministerpräsident Rhein will AfD nicht ausgrenzen
14:29 Uhr

Chaoten beschießen Autos mit Feuerwerk - Wald brennt ab

Im US-Bundesstaat Washington feuern Jugendliche von einem Pick-up mit Feuerwerk auf andere Autos. Aus dem vermeintlichen Spaß wird tödlicher Ernst: Ein Waldbrand entsteht, ein Mensch kommt ums Leben.

Chaoten beschießen Autos mit Feuerwerk - Wald brennt ab
14:06 Uhr

Schichtwechsel

Hallo! Friederike Zörner und ich haben getauscht und nun darf ich Sie hier mit Nachrichten durch den Tag begleiten. Mein Name ist Heidi Ulrich, Sie können mir über heidi.ulrich(at)ntv.de schreiben, falls Sie Fragen zum "Tag" haben.

Schichtwechsel
14:00 Uhr

Nachbar setzt Gartentor mit 230 Volt unter Strom

Vermutlich im Zuge eines schon länger schwelenden Streits soll ein Mann in Niederbayern das Gartentor seines Nachbarn unter Strom gesetzt haben. Der 30-Jährige habe das Tor in Vilshofen an der Donau mit Stacheldraht umwickelt und diesen mithilfe eines Verlängerungskabels mit einer Netzspannung von 230 Volt unter Strom gesetzt, teilte die Polizei mit. Außerdem habe er das Tor seines 79 Jahre alten Nachbarn mit Waschbetonplatten, einer Kette und einem Schloss blockiert und versperrt.

Der Nachbar habe den Vorfall am Dienstagvormittag bemerkt und die Polizei alarmiert. Beamte hätten das Kabel bis zum Stromverteilerkasten des 30-Jährigen zurückverfolgt und stromlos gemacht. Verletzt wurde niemand. Den 30-Jährigen erwarten Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs. Das genaue Motiv ist noch unklar. Laut einem Polizeisprecher läuft zwischen den Nachbarn ein länger währender Nachbarschaftsstreit. Dem 30-Jährigen - Achtung, schlechter Wortwitz - brannten nun offensichtlich die Sicherungen durch.

Nachbar setzt Gartentor mit 230 Volt unter Strom
13:27 Uhr

Busfahrer nickt am Steuer ein und fährt krachend in Baum

Sekundenschlaf mit schweren Folgen: In Atlanta im US-Bundesstaat Georgia ist ein Busfahrer mehrfach während der Fahrt am Steuer eingeschlafen und hat in der Folge einen Unfall verursacht. Der Bus kam von der Spur ab, als der Fahrer gerade eingenickt war, und krachte in einen Baum. Überwachungsaufnahmen des Fahrzeugs zeigen den Vorfall. Der Fahrer und die zwei anwesenden Fahrgäste wurden verletzt.

Busfahrer nickt am Steuer ein und fährt krachend in Baum
12:47 Uhr

Maß Bier auf Oktoberfest fünfmal so teuer wie 1985

Die Maß Bier auf der Münchner Wiesn wird in diesem Jahr nur mäßig teurer - aber im Langfristvergleich seit 1985 ist der Preis um das Fünffache gestiegen. Damit übersteigt die "Wiesnflation" die allgemeine Teuerungsrate in Deutschland massiv. Das schreibt Andreas Rees, der Chefökonom der Unicredit in Deutschland, in der neuen Ausgabe eines Newsletters - aus gegebenem Anlass: Am Samstag wird der Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause bei der Eröffnung das erste Fass anzapfen.

Die Bierpreise auf der Wiesn - beziehungsweise der Ärger darüber - sind in München seit Jahrzehnten Thema. In nackten Zahlen: Dieses Jahr kostet die Maß Bier im Schnitt 15,61 Euro - 2,4 Prozent teurer als im vergangenen Jahr. Damit ist die Bierpreisinflation auf der Wiesn in diesem Jahr niedriger als die allgemeine Teuerung, die voraussichtlich bei an die drei Prozent liegen wird. Doch der Eindruck vieler Besucherinnen und Besucher, dass die Wiesnwirte ihre Preise im Laufe der Jahre immens erhöht haben, täuscht nicht: 1985 kostete die Maß - in Euro umgerechnet - im Schnitt nur 3,20 Euro (umgerechnet rund 6,26 DM), ein Fünftel des diesjährigen Preises. Das entspricht einer Inflationsrate von 400 Prozent. Die Verbraucherpreise insgesamt sind seit 1985 jedoch nur um 120 Prozent gestiegen, wie Rees schreibt.

Maß Bier auf Oktoberfest fünfmal so teuer wie 1985
11:56 Uhr

Anhörung im US-Senat: Und dann spricht Trumps FBI-Chef über Sex mit Tieren

Vor dem Justizausschuss des US-Senats spielen sich kuriose Szenen ab: FBI-Direktor Kash Patel verteidigt eine Änderung, wonach Sodomie für Bewerber kein automatischer Ausschlussgrund mehr sein soll. Und nicht nur bei diesem Thema kommt Patel in Bedrängnis. Die Kritik der Demokraten ist groß - und wird auch persönlich.

Anhörung im US-Senat: Und dann spricht Trumps FBI-Chef über Sex mit Tieren
11:15 Uhr

Brutaler Raubüberfall in Paris: Kim Kardashian erhält einen Euro als Entschädigung

Sie selbst bezeichnet es als "die schrecklichste Erfahrung meines Lebens": Im Oktober 2016 wird Kim Kardashian während der Pariser Fashion Week in einem Luxushotel überfallen und ausgeraubt. Zwei Männer hatten sich als Polizisten ausgegeben und sich Zutritt zu ihrer Suite verschafft. Sie fesselten Kardashian und bedrohten sie mit einer Waffe. Die Täter erbeuteten Schmuck im Wert von mehr als neun Millionen Euro, darunter den Verlobungsring ihres Ex-Mannes Kanye West. Das rund vier Millionen US-Dollar teure Schmuckstück ist bis heute verschwunden. Der brutale Überfall machte weltweit Schlagzeilen. Die Täter konnten glücklicherweise geschnappt werden. Acht Angeklagte sprach ein Pariser Gericht im vergangenen Jahr unter anderem wegen bewaffneten Raubs, Entführung und Bandenbildung schuldig.

Nun wurde Kim Kardashian zudem eine Entschädigung zugesprochen: in Höhe von einem Euro. Das entschied ein Pariser Gericht am Dienstag, wie unter anderem die britische "Daily Mail" berichtet. Die symbolische Summe hatte die Unternehmerin nach Angaben eines beteiligten Anwalts selbst beantragt. In einer gemeinsamen Erklärung mit ihrer Stylistin Simone Harouche, die den Überfall ebenfalls miterlebte, dankte Kardashian am Dienstag der französischen Justiz. "Die Erfahrung war zutiefst traumatisch. Wir spüren bis heute die Auswirkungen." Bei der Entscheidung des Gerichts gehe es ihnen nicht um "Entschädigung, sondern um Rechenschaft und Anerkennung", erklärten Kardashian und Harouche weiter.

Brutaler Raubüberfall in Paris: Kim Kardashian erhält einen Euro als Entschädigung
10:39 Uhr

Gemeinsam gegen Trump: Von der Leyen will "assoziierte" EU-Mitgliedschaft für Kanada

Ebenso wie die EU leidet Kanada derzeit unter der unberechenbaren Handels- und Außenpolitik der USA unter Präsident Donald Trump. Zuletzt hatte Trump mit neuen Einfuhrsperren und Zöllen den Handelsstreit mit Kanada verschärft. Verhandlungen zwischen den beiden wirtschaftlich eng verwobenen Ländern waren zuvor gescheitert. Als erster Regierungschef überhaupt wohnte Premier Mark Carney heute demonstrativ der Rede zur Lage der Union von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei. Und was er dort zu hören bekam, dürfte Carney gefreut haben: Von der Leyen brachte eine "assoziierte" EU-Mitgliedschaft Kanadas ins Spiel. "Wir wollen die Beziehung zu Kanada auf das höchstmögliche Niveau bringen", sagte sie in ihrer Rede im EU-Parlament in Straßburg. Sie wolle daher zusammen mit Carney darauf hinarbeiten, "dass Kanada das erste assoziierte Mitglied der EU wird".

An den Regierungschef aus Nordamerika gewandt sagte sie: "Wir sehen die Welt mit den gleichen Augen: von KI bis Klimawandel, von der Arktis bis zur Geopolitik." Und weiter: "Wir glauben, dass die Macht nicht den Stärksten, Reichsten oder Lautesten gehört - sondern uns allen." In der heutigen Welt müsse man "Partnerschaften dringend neu denken", betonte von der Leyen. "Einige mögen Alleingänge für die richtige Antwort halten", sagte sie. "Aber das ist keine Option für uns." Der starke Mann im Weiße Haus dürfte dies mit Ablehnung zur Kenntnis nehmen.

Gemeinsam gegen Trump: Von der Leyen will "assoziierte" EU-Mitgliedschaft für Kanada
10:31 Uhr

Überraschende Erklärung der CDU-Ministerpräsidenten: "Gemeinsam mit dem Bundeskanzler"

Die acht Ministerpräsidenten der CDU haben sich vor dem Hintergrund der Spekulationen über die politische Zukunft von Bundeskanzler Friedrich Merz gegen Personaldiskussionen gewandt. "Die Menschen können darauf vertrauen, dass wir ihre Probleme angehen. Als Ministerpräsidenten wollen und werden wir gemeinsam mit dem Bundeskanzler unseren Beitrag dazu leisten", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Überraschende Erklärung der CDU-Ministerpräsidenten: "Gemeinsam mit dem Bundeskanzler"
10:02 Uhr

Schwesigs SPD hat die AfD in Umfrage beinahe eingeholt

An diesem Sonntag wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Dabei zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der AfD ihres Herausforderers Leif-Erik Holm ab. Nach einer repräsentativen Insa-Umfrage im Auftrag der "Bild"-Zeitung kommt die AfD auf 37 Prozent. Die SPD legt erneut zu und erreicht 35 Prozent. Die weiteren Parteien folgen demnach mit großem Abstand. Die Linke kommt auf 10 Prozent. Die CDU steckt weiter bei nur 7 Prozent fest - ähnlich wie in kürzlich veröffentlichten Umfragen anderer Meinungsforschungsinstitute. Es wäre das schlechteste Ergebnis bei einer Landtagswahl seit Gründung der Bundesrepublik. Die Grünen kämen der Umfrage zufolge mit 5 Prozent gerade über die Fünfprozenthürde. Das BSW kommt auf 3 Prozent und würde demzufolge den Einzug in den Landtag verpassen.

Das Institut hat im Zeitraum vom 8. bis 15. September 1000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ab 16 Jahren online befragt. Es gibt die Fehlertoleranz mit plus/minus 3,1 Prozentpunkten an.

Schwesigs SPD hat die AfD in Umfrage beinahe eingeholt
09:24 Uhr

Neue Sicherheitsbedenken: Meghans Handynummer an Schule durchgesickert

Dass die Kinder von Prinz Harry und Herzogin Meghan nicht mehr auf die für sie ursprünglich vorgesehene Schule gehen können, berichteten wir gestern. Nun wird ein weiterer Aspekt bekannt, der vermutlich zu den Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Schule geführt haben könnte: Die Handynummer von Meghan wird nach einem Bericht der britischen "Daily Mail" unter Eltern von Schülerinnen und Schülern weitergegeben. Screenshots aus einer Whatsapp-Gruppe, der die Herzogin beigetreten war, sollen im Internet kursieren. Der Gruppe mit dem Namen "Year 3" sei Meghan dem Bericht zufolge am Abend vor dem ersten Schultag ihrer Kinder beigetreten. Ein angeblicher Screenshot des Chats zeige eine Vorstellungsnachricht der 45-Jährigen, in der sie sich für die herzliche Aufnahme bedankt und sich über den Anschluss an die Gemeinschaft freut.

Das Paar selbst wollte sich laut dem britischen Blatt nicht äußern. Personen aus dem Umfeld der Sussexes hätten es jedoch als enttäuschend bezeichnet, dass andere Eltern solche Informationen weitergäben.

Neue Sicherheitsbedenken: Meghans Handynummer an Schule durchgesickert
08:53 Uhr

Hohe Spritpreise: Wirtschaftsweise lehnt bisherige Entlastungsvorschläge ab

Die für so viele Autofahrerinnen und Autofahrer schmerzlichen Besuche an der Tankstelle sollen nach Willen der Bundesregierung in Zukunft wieder etwas erträglicher werden. Wie das gelingen soll, steht noch nicht fest. In der Debatte gibt es viele Ideen - Tankrabatt, Übergewinnsteuer, Preisdeckel, Mehrwertsteuersenkung usw. Für Monika Schnitzer ist keine davon überzeugend. "Ein erneuter Tankrabatt oder pauschale Preisdeckel wären aus ökonomischer Sicht der falsche Weg, weil sie das Knappheitssignal hoher Ölpreise abschwächen und den Staat viel Geld kosten können", warnt die Chefin der Wirtschaftsweisen. "Auch eine Übergewinnsteuer ist kein einfacher Ausweg: Übergewinne sind schwer sauber abzugrenzen, und eine schlecht ausgestaltete Steuer kann Investitionsanreize beeinträchtigen", sagt Schnitzer der "Rheinischen Post".

Die geopolitische Lage habe sich in den vergangenen Tagen noch einmal verschärft, sodass die Unsicherheit und Knappheit am Ölmarkt hoch bleiben dürften. "Keine der derzeit diskutierten Maßnahmen ändert etwas an diesem grundlegenden Problem", so Schnitzer. Auch von einer Senkung der Mehrwertsteuer hält die Münchner Ökonomin wenig: "Die Idee, zusätzliche Mehrwertsteuereinnahmen zurückzugeben, ist fiskalisch weniger problematisch als ein Tankrabatt, sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Staat insgesamt kein großer Gewinner hoher Energiepreise ist." Ein Alternativvorschlag äußert sie nicht.

Hohe Spritpreise: Wirtschaftsweise lehnt bisherige Entlastungsvorschläge ab
08:16 Uhr

Todesangst in Boeing 737 - Decke kracht auf Passagiere

Wenn Sie Flugangst haben, sollten Sie sich diese Nachricht und das dazugehörige Video am besten nicht zu Gemüte führen. An Bord einer Boeing 737 ist es bei einem Flug im Iran zu einem dramatischen Notfall gekommen. Ein Reifen- und Triebwerksschaden kurz nach dem Start zwingen die Maschine zur Notlandung. Bei einem heftigen Schlag fallen Teile der Decke in die Kabine, es gibt Panik an Bord. Doch wie durch ein Wunder wird niemand verletzt.

Todesangst in Boeing 737 - Decke kracht auf Passagiere
07:41 Uhr

Thomas Gottschalk gibt Krebs-Update

Gute Nachrichten für Thomas Gottschalk: Der 76-Jährige ist weiterhin krebsfrei. Das hat der langjährige "Wetten, dass..?"-Moderator und Entertainer nach einer erneuten Kontrolle der "Bild"-Zeitung bestätigt. Er deutet dabei an, dass er noch nicht ganz fit ist, es aber stetig aufwärts gehe. Dass er an Krebs erkrankt war, hatte Gottschalk im vergangenen Jahr öffentlich gemacht. Im Juli meldete er sich auf Instagram mit erfreulichen Nachrichten zu Wort und bestätigte seinen Fans: "Nach zwei Operationen, 33 Bestrahlungen und drei Wochen Reha bin ich im Moment krebsfrei."

Vor wenigen Tagen stand eine weitere Kontrolle an, deren Ergebnis erfreulich ausfiel. "Ich hatte am Donnerstag mein zweites PET", sagt Gottschalk jetzt. Dabei werde "der ganze Körper durchgescannt und man schaut, dass auch wirklich keine Überbleibsel des Krebses mehr im Körper sind. Man geht da mit einem Zittern hin, weil ich natürlich Angst hatte vor dem Ergebnis. Jetzt bin ich heilfroh." Krebs sei nicht nachweisbar gewesen. Seine Ehefrau Karina Gottschalk, mit der er seit 2024 in zweiter Ehe verheiratet ist, ordnet ein: "Es ist wirklich ein kleines Wunder." Nach der ursprünglichen Diagnose sei die Prognose "ganz schlecht" gewesen und den beiden seien "keine großen Hoffnungen" gemacht worden. "Und jetzt ist sein Körper tatsächlich komplett krebsfrei", bestätigt auch sie.

Thomas Gottschalk gibt Krebs-Update
07:16 Uhr

TV-Helikopter stürzt in Los Angeles ab - mehrere Tote

Beim Absturz eines Hubschraubers des Nachrichtensenders NBC in der Nähe eines tödlichen Verkehrsunfalls sind in Los Angeles sind drei Menschen ums Leben gekommen. Mindestens eines der Todesopfer war nach Angaben der Feuerwehr ein Fußgänger. Eine weitere Person sei ins Krankenhaus gebracht worden, über ihren Zustand sei bislang nichts bekannt, hieß es.

Der Sender NBC Los Angeles bestätigte, dass es sich bei dem Hubschrauber um seine Maschine handelte. Diese sei zum Zeitpunkt des Absturzes für die Berichterstattung über einen Verkehrsunfall in unmittelbarer Nähe im Einsatz gewesen. Ein Auto war nach Angaben der Feuerwehr mit einem Linienbus zusammengestoßen, dabei seien mindestens zwei Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Mehrere Nachrichtensender seien im Anschluss mit Hubschraubern über dem Unfallort geflogen und hätten über den Zusammenstoß berichtet, hieß es in örtlichen Medien. Kurz vor dem Absturz habe der Sender den Kontakt zu den Menschen an Bord verloren, hieß es. Ob es an Bord des Helikopters Tote gab und wie viele Menschen sich dort befunden hatten, ist noch nicht bekannt.

TV-Helikopter stürzt in Los Angeles ab - mehrere Tote
06:55 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

im Laufe des Tages (20 Uhr deutscher Zeit) blicken die Finanzmärkte mit großer Aufmerksamkeit auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve: Zum ersten Mal seit Sommer 2023 könnte die Fed den Leitzins wieder anheben und damit versuchen, sich gegen die anhaltend hohe Inflation zu stemmen. In den vergangenen fünf Sitzungen hatte der Zentralbankrat die Zinsspanne bei 3,5 bis 3,75 Prozent beibehalten.

Die Inflation in den USA verharrte im August auf hohem Niveau. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,4 Prozent – so wie auch schon im Juli. Damit liegt die Inflation weiterhin deutlich über dem von der Fed angestrebten Ziel von 2 Prozent, und das schon seit fünf Jahren. Ungeachtet dessen steht US-Präsident Donald Trump für eine maximal lockere Geldpolitik und niedrige Zinsen. Den 56-jährigen Warsh hatte er mit der Hoffnung als Nachfolger von Jerome Powell nominiert, seinen Willen umzusetzen. Doch die Fed agiert unabhängig.

Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:

  • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hält um 9 Uhr im Europaparlament in Straßburg eine Rede zur Lage der Europäischen Union. Es wird erwartet, dass die deutsche Politikerin neue Projekte und Initiativen für die nächsten zwölf Monate ankündigt.

  • Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt um 9 Uhr über eine Klage zu Nachbesserungen am nationalen Luftreinhalteprogramm.

  • Der milliardenschwere Rechtsstreit um die Lieferung von Schutzmasken zu Beginn der Corona-Pandemie beschäftigt um 10 Uhr den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.

  • Darf ein Likör, der kein Ei enthält, auch so heißen? Das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht verkündet um 9.30 Uhr sein Urteil in der Berufungsverhandlung.

  • In Paris stehen um 13.30 Uhr der Ex-Autoboss Carlos Ghosn und die frühere französische Kulturministerin Rachida Dati in einer Korruptionsaffäre vor Gericht.

  • Um 20.15 Uhr treffen in Berlin in der RBB-Wahlarena die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten zur Abgeordnetenhauswahl aufeinander: Elif Eralp (Linke), Stefan Evers (CDU), Steffen Krach (SPD), Werner Graf (Grüne), Kristin Brinker (AfD) und Alexander King (BSW).

  • Zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern überträgt der NDR um 21 Uhr das TV-Duell von SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und ihrem Herausforderer Leif-Erik Holm von der AfD.

  • In Washington setzt Verteidigungsminister Boris Pistorius seine Gespräche fort. Er reist im Anschluss weiter zum UN-Hauptquartier in New York.

  • Zum Auftakt der Ligaphase in der Europa League spielt Bayer Leverkusen um 21 Uhr zu Hause gegen den slowenischen Meister NK Celje (RTL und Sky).

Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail: friederike.zoerner[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:37 Uhr

Patzig oder schlagfertig? Merz bügelt Journalist ab

Bundeskanzler Friedrich Merz tritt beim Handelsverband BGA auf und wird im Anschluss an seine Rede auf der Bühne von Journalist Gordon Repinski befragt. Als dieser ihn mit dem anstehenden Wahlwochenende und möglichen Folgen für seine Kanzlerschaft konfrontiert, reagiert dieser schroff.

Patzig oder schlagfertig? Merz bügelt Journalist ab
05:57 Uhr

"Wirklich schräge Figuren": Wagenknecht teilt gegen AfD-Führung in Sachsen-Anhalt aus

War's das schon wieder mit dem Flirt mit rechts? BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat die AfD-Führungsriege in Sachsen-Anhalt scharf kritisiert. Über Wahlgewinner Ulrich Siegmund sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): "Siegmund war ein guter Wahlkämpfer, ob er auch ein guter Ministerpräsident wäre, bezweifelt er offenbar selbst, anders ist sein Eiertanz um die Frage, unter welchen Bedingungen er überhaupt antreten will, nicht zu erklären." Sie kritisierte auch, dass Siegmund "die Ansiedlung eines israelischen Rüstungskonzerns, dessen Produktpalette aus Raketen und Haubitzen besteht", damit begründet habe, "dass man diese Dinge angeblich für Abschiebungen braucht". Das spreche nicht für ihn und erzeuge "Angst auch bei vielen gut integrierten Menschen, die vor Jahren nach Deutschland gekommen sind und jetzt unsere Krankenhäuser, Pflegeheime und viele andere Bereiche unserer Gesellschaft mit am Laufen halten".

Co-Fraktionschef Oliver Kirchner habe "jetzt öffentlich mitgeteilt, mit dem BSW könne man nicht zusammenarbeiten, weil die Partei von einer Frau mit dem Namen Mohamed Ali und einem 'Halbitaliener' geführt werde". Damit bezog er sich auf Parteichef Fabio De Masi, der einen italienischen Vater hat. "Das zeigt, dass sich hinter Siegmund teilweise wirklich schräge Figuren tummeln", sagte Wagenknecht dem RND. Sie bekräftigte, dass die fünf BSW-Landtagsabgeordneten Siegmund nicht zum Ministerpräsidenten wählen würden. Man sei aber weiter offen für Gespräche.

"Wirklich schräge Figuren": Wagenknecht teilt gegen AfD-Führung in Sachsen-Anhalt aus