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Nordrhein-WestfalenPassanten bedroht: Polizei schießt auf 38-Jährigen

20.09.2026, 14:36 Uhr
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Ein Mann soll in Gelsenkirchen mehrere Personen mit einer Waffe bedroht haben. Als die Polizei eintrifft und ebenfalls bedroht wird, fällt ein Schuss.

Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Die Polizei hat bei einem Einsatz in Gelsenkirchen auf einen Mann geschossen, der mit einer täuschend echt aussehenden Pistole mehrere Personen bedroht haben soll. Der 38-Jährige sei in den Unterschenkel getroffen worden, teilte die Polizei mit. Seine Verletzung sei aber nicht lebensgefährlich.

Die Einsatzkräfte seien in der Nacht zum Sonntag alarmiert worden. Mehrere Zeugen hätten berichtet, dass sie von einem Unbekannten mit einer Schusswaffe in der Hand bedroht worden seien.

Als die Polizisten den Verdächtigen an einer nahegelegenen Haltestelle fanden, habe der Mann auch eine Beamtin mit seiner Waffe bedroht. Sie habe daraufhin mit ihrer Dienstwaffe geschossen und den 38-Jährigen verletzt. Später habe sich herausgestellt, dass es sich bei der Waffe des Mannes um eine Schreckschusspistole handele.

Die Ermittlungen zu dem Einsatz in Gelsenkirchen führt aus Neutralitätsgründen die Polizei Krefeld. Der 38-Jährige werde in einem Krankenhaus behandelt. Weitere Angaben machten die Ermittler zunächst nicht.

Quelle: dpa

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