Ukraine macht DruckRotes Kreuz soll Kriegsgefangene besuchenIn Kiew mehren sich Vorwürfe, das Rote Kreuz tue nicht genug für ukrainische Kriegsgefangene. Die Organisation solle in den nächsten drei Tagen das Gefangenenlager in Donezk besuchen, lautet der Aufruf. Doch das internationale Recht bindet dem Wohlfahrtsverband die Hände.14.10.2022
"Immenses Ausmaß an Verbrechen"Ukraine identifiziert 186 KriegsverbrecherFolter, Mord, Vergewaltigung und Vertreibung: Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine sind nach Angaben von Kiew zahlreiche Gräueltaten von den Invasionstruppen begangen worden. Inzwischen wird gegen Dutzende mutmaßliche Täter ermittelt. Zum Teil mit Erfolg.13.10.2022
UN: mögliche KriegsverbrechenRussland bombardiert erneut ukrainische StädteRussland setzt seine Raketenangriffe auf die Ukraine fort. Erneut werden zahlreiche Raketen und Kampfdrohnen auf wichtige Infrastrukturanlagen abgefeuert. NATO-Staaten Osteuropas verurteilen die Angriffe scharf. Der UN-Menschenrechtsrat spricht gar von möglichen Kriegsverbrechen Russlands. 11.10.2022
Kinder und ganze Familien?Offenbar Massengrab in befreitem Lyman entdecktNach der Befreiung der ostukrainischen Stadt Lyman entdecken die Behörden dort immer neue Spuren der russischen Besatzung. Der jüngste Fund ist nach Angaben der Behörden ein weiteres Massengrab. Noch ist unklar, um wie viele Opfer es sich handelt.08.10.2022
"Das ist eine Grausamkeit"20 Zivilisten bei Beschuss einer Autokolonne getötetIn der Nähe von Kupkansk werden mehrere Autos von Raketen getroffen, die Opfer sind Zivilisisten. Der Konvoi soll auf dem Weg in russisch kontrolliertes Gebiet gewesen sein. Beide Seiten geben sich einander die Schuld für den Angriff.01.10.2022
Alternativer Nobelpreis vergeben"Putin wird eines Tages vor Gericht stehen"Die russischen Kriegsverbrechen bestimmen die diesjährige Vergabe des Alternativen Nobelpreises. Die ukrainische Menschenrechtsanwältin Majwijtschuk dokumentierte seit 2014 fast 20.000 Fälle von Mord, Folter und Terror. Sie zählt darauf, dass Kremlchef Putin dafür vor Gericht muss. 29.09.2022
Menschenrechtsaktivistin gekürtAlternativer Nobelpreis geht an UkrainerinDie Right-Livelihood-Stiftung zeichnet Aktivisten aus der Ukraine, Somalia und Uganda aus. Die Stiftung setzt damit auch ein Zeichen in Richtung Russland. Denn die ukrainische Preisträgerin setzt sich auch für die Aufklärung russischer Kriegsverbrechen ein.29.09.2022
Ukrainische Kinder gefoltertUN-Ermittler finden Beweise für russische KriegsverbrechenDieser Schritt ist ungewöhnlich: Ohne Hinzuziehung eines Gerichts bestätigen UN-Ermittler Vorwürfe von Kriegsverbrechen gegen die Ukraine. Es gebe eindeutige Beweise dafür. Die Taten seien ein "Katalog der Grausamkeit", auch Kinder fielen russischen Soldaten zum Opfer.24.09.2022
"Dann müssen wir das tun"Lukaschenko ordnet Mobilmachung der Sicherheitskräfte anNach einschlägigen Eilverfahren im russischen Parlament gibt es auch in Belarus erste Schritte zu einer Mobilmachung. Machthaber Lukaschenko bereitet die Bevölkerung auf größere Strenge in Zeiten des Kriegsrechts vor - und droht der Opposition. 20.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkraine errichtet Brückenkopf am Ostufer des Oskil - Kiew schließt Verhandlungen derzeit ausDie ukrainische Armee macht weiter Fortschritte im Osten des Landes. Nach eigenen Angaben errichtet sie am östlichen Ufer des Oskil einen Brückenkopf - und könnte nun gegen Luhansk vorrücken. Doch der Beschuss durch Russland geht weiter. Und Kiew lehnt derzeit Verhandlungen mit Moskau ab.18.09.2022