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Sachsen-AnhaltDeponie Lindenberg in der Altmark wird erweitert

23.09.2026, 13:57 Uhr
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Das Landesverwaltungsamt genehmigt die Erweiterung der Deponie Lindenberg in Gardelegen. Was bedeutet das im Detail?

Gardelegen (dpa/sa) - Vor dem Hintergrund nahezu erschöpfter Kapazitäten hat das Landesverwaltungsamt grünes Licht für die Erweiterung der Deponie Lindenberg in Gardelegen (Altmarkkreis Salzwedel) gegeben. Die zusätzliche Ablagerungsfläche umfasst rund 11,4 Hektar, wie die in Halle ansässige Behörde mitteilte. Weiterhin soll die zulässige Einlagerungshöhe der bestehenden Deponie angehoben werden. Insgesamt entsteht ein zusätzliches Deponievolumen von rund zwei Millionen Kubikmetern, wie es hieß.

Abfallentsorgung im Landesnorden sichergestellt

Entsorgt und gesichert werden in Lindenberg unter anderem mineralische Abfälle und asbesthaltige Baustoffe. Die per Planfeststellungsbeschluss genehmigte Erweiterung stärke die regionale Entsorgungsinfrastruktur und vermeide zusätzliche Transportwege, hieß es. Die Deponie Lindenberg ist seit 1994 in Betrieb, Betreiber ist die kreiseigene Deponie GmbH.

Das Landesverwaltungsamt hat eigenen Angaben zufolge unter anderem die Auswirkungen der Deponie-Erweiterung auf Menschen, Tiere, Pflanzen, Boden und das Landschaftsbild untersucht. Im Ergebnis seien "keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen zu erwarten", hieß es. Der Betreiber müsse zusätzliche Grundwassermessstellen installieren, regelmäßige Umweltkontrollen durchführen und Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft vornehmen.

Quelle: dpa

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