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Nordrhein-WestfalenMangelhaftes Zeugnis für NRW: Ministerin will Kurs halten

17.09.2026, 12:09 Uhr
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Nach enttäuschenden Ergebnissen für Nordrhein-Westfalen beim Bildungsmonitor steht die Landesregierung unter Erklärungsdruck: Wie will sie das Ruder an den Schulen rumreißen?

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach dem schlechten Abschneiden Nordrhein-Westfalens bei der jüngsten Bildungsstudie hat Nordrhein-Westfalens Schulministerin Dorothee Feller vor politischem Aktionismus gewarnt. Natürlich sei die Anzahl der Schüler, die nicht die erforderlichen Kompetenzen aufwiesen, zu groß, räumte die CDU-Politikerin in einer Aktuellen Stunde des Landtags ein.

Tatsächlich seien aber bereits zahlreiche Fördermaßnahmen und zusätzliche Ressourcen auf den Weg gebracht worden. Dieser Weg müsse konsequent weiterverfolgt werden, statt ständig den Kurs zu wechseln, unterstrich die Ministerin. Nur dann seien die Bildungsziele zu erreichen. Der Weg werde allerdings lang sein.

NRW bei Schulqualität weit abgeschlagen im Länder-Ranking

Im "Bildungsmonitor" der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) war NRW im Handlungsfeld Schulqualität im Bundesländervergleich auf dem vorletzten Platz gelandet. Neuntklässlerinnen und Neuntklässler zeigten unterdurchschnittliche Kompetenzen in Mathematik und Naturwissenschaften. Bundesweiter Spitzenreiter ist erneut Sachsen.

SPD und FDP forderten mehr Geld, mehr Personal und mehr Förderprogramme, um den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg zu entkoppeln. Die AfD forderte einen Stopp der "Massenzuwanderung bildungsferner Fremder", die das gesamte Leistungsniveau in den Klassen aus ihrer Sicht senkt.

Quelle: dpa

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